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Corona bleibt Thema in Kitas

Eine Einrichtung in Meißen erhielt jetzt Gelegenheit, auf dringliche Probleme aufmerksam zu machen.

Unbeschwertes Spielen und spielerisches Lernen sollen in Kitas möglich sein. Doch die Einrichtungen haben mit den verschiedensten Schwierigkeiten zu kämpfen.
Unbeschwertes Spielen und spielerisches Lernen sollen in Kitas möglich sein. Doch die Einrichtungen haben mit den verschiedensten Schwierigkeiten zu kämpfen. © dpa

Meißen. Uwe Gaul, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt, hat am Donnerstag den Landkreis Meißen besucht. In Arbeitsgesprächen in allen Regionen möchte er sich laut Landratsamt vor Ort ein Bild von Themen machen, zu welchen im Ministerium Entscheidungen zu fällen sind.

In Meißen informierte er sich zunächst in der Integrationskita „Hand in Hand“ über die dortige Arbeit, bevor es zu einem Arbeitsgespräch mit der ersten Beigeordneten des Landkreises Meißen, Janet Putz, sowie Vertretern des Dezernats Soziales weiter ins Landratsamt ging.

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Konkret die Kita „Hand in Hand“ zu besuchen, war Vorschlag des Dezernats Soziales. Denn in dieser Kita spielen und lernen Kinder gemeinsam, unabhängig von ihren unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. „Wir haben im Landkreis eine große Vielfalt an Trägern, die alle sehr gute Konzepte verfolgen. In dieser Kita sind Unterschiede selbstverständlich, das wollten wir einmal hervorheben“, so die erste Beigeordnete Janet Putz bei der Begrüßung.

Matthias Christoph, Geschäftsführer des Lebenshilfe Meißen e.V. – dem Kita-Träger, und Kita-Leiterin Marita Benz zeigten den Besucherinnen und Besuchern zunächst das große und attraktiv gestaltete Außengelände der Kita. Anschließend führte der Rundgang durch die Krippen- und Kindergartenräumlichkeiten bis in den heilpädagogischen Bereich. Dieser stellt eine Besonderheit der Kita dar, in der in acht Gruppenbereichen mit insgesamt 166 Plätzen Kinder ab dem zweiten Lebensmonat bis zum Schuleintritt betreut werden.

Bereits auf dem Rundgang konnten viele Themen besprochen werden. So reichte die Bandbreite vom Fachkräftemangel, über Fragen der Anerkennung von Arbeitszeit für die Vor- und Nachbereitung im heilpädagogischen Bereich bis hin zum Wunsch, in einer Integrationskita notwendige Ergotherapeuten angemessen entlohnt einstellen zu können. Viele Problemstellungen sind im Ministerium bekannt, so der Staatssekretär, der sich auch für die Lösungen vor Ort interessierte.

Großes Thema war nach wie vor die Corona-Pandemie. Bei dem Erfahrungsaustausch kamen verschiedene Punkte zur Sprache: Lösungen für Personalfragen, die das Kreisjugendamt während der Corona-Krise für den Allgemeinen Sozialen Dienst gefunden hat, ebenso wie Themen aus dem Bereich der Wohnstätten für Behinderte, die der Lebenshilfe Meißen e.V. betreibt. (SZ)

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