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Corona-Heli bleibt Görlitz erhalten

Die Bundespolizei setzt weiter auf die Überwachung aus der Luft. Dabei sollte die nur zu Hoch-Zeiten des Virus zum Einsatz kommen.

Hubschrauber der Bundespolizei im Überwachungseinsatz: Auch künftig wird er wohl über Görlitz kreisen.
Hubschrauber der Bundespolizei im Überwachungseinsatz: Auch künftig wird er wohl über Görlitz kreisen. © Marko Förster

Er kreist und kreist und kreist: Dabei sollte der Hubschrauber der Bundespolizei über Görlitz doch nur zu Corona Hoch-Zeiten häufiger in die Luft gehen. So hatte es die Bundespolizei in Ludwigsdorf noch Anfang Mai erklärt.

Um die Kollegen gegen Corona-Infektionen zu schützen, so hieß es damals, wurden die mobilen Streifen am Boden auf das Nötigste beschränkt, dafür kam der Helikopter verstärkt zum Einsatz. Nun flacht die Corona-Welle ab, und der Hubschrauber ist immer noch da. Und wird es wohl bleiben. 

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Einsätze nicht nur im Grenzgebiet

Der Hubschrauber wird auch künftig regelmäßig für Fahndungen und Überwachung eingesetzt, heißt es aus der Bundespolizeidirektion Pirna. Das betrifft nicht nur das Grenzgebiet, nicht nur Görlitz.  Magdeburg, Querfurt, Schkeuditz - die Bundespolizei in Pirna zählt eine ganze Reihe von Einsätzen der "fliegenden Augen"aus den vergangenen Wochen auf. Hubschrauber seien ein effektives Mittel, um auf aktuelle polizeiliche Anlässe reagieren zu können, so Axel Bernhardt, Sprecher der Bundespolizei in Pirna. "Schlecht erreichbare Einsatzorte oder solche in größerer Entfernung können schnell angeflogen und Beamte unmittelbar vor Ort zum Einsatz gebracht werden", erklärt er die Vorteile.

Im Landkreis Görlitz, im hiesigen Grenzgebiet scheint das in den vergangenen Monaten seit dem verstärkten Einsatz noch nicht allzu oft vorgekommen zu sein. Zwei offizielle Fälle, in denen der Hubschrauber zur Hilfe flog, hat die Bundespolizei bisher gemeldet. Zum einen den vom April bei Görlitz: In Ludwigsdorf wurden zwei mutmaßliche Schmuggler gestellt. Die jungen Männer waren durch die Neiße gewatet. Sie hatten mehrere Gramm Cannabis dabei und gegen die sächsischen Hygienevorschriften verstoßen.

Einsatz über der Stadt mit "Augenmaß"

Der zweite Fall liegt noch nicht ganz so lange zurück. Am 16. und 17. Juni stoppte die Bundespolizei illegal eingereiste im Zittauer Gebirge bei Bertsdorf und Lückendorf. Einige Personen versteckten sich im Wald, daher kam der Hubschrauber zum Einsatz.

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In Görlitz sind derweil vor allem Anwohner der Altstadt vom mehr oder weniger regelmäßigen Geräusch der Rotoren genervt. Dabei  will sich die Bundespolizei hubschraubertechnisch über dem Stadtgebiet zurückhalten. Hier erfolge der Einsatz "mit Blick auf die besondere Sensibilität grundsätzlich anlassbezogen und mit Augenmaß", so Axel Bernhardt.

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