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Corona dämpft die Immobilienpreise

Der Boom auf dem Immobilienmarkt erfährt durch Corona eine Abkühlung. Der Trend ist aber nur vorübergehend, denn die Nachfrage bleibt hoch. Auch bei Mieten.

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Der Immobilienboom hält an – trotz Krise.
Der Immobilienboom hält an – trotz Krise. © Jens Kalaene/dpa

Von Rolf Obertreis

Frankfurt am Main
. Die Coronakrise wird auch Auswirkungen auf die Immobilienmärkte haben. Wie sie ausfallen, ist unklar, auch wenn sich im März und April nach Ansicht von Experten erste Dämpfer gezeigt haben. Mittelfristig dürfte die private Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Häusern aber ähnlich hoch bleiben wie die von Kapitalanlegern für Mietwohnungen, weil auch dort vor allem in Ballungszentren weiter starker Druck herrscht. Zumal die Zinsen noch auf Jahre niedrig und damit die Finanzierung günstig bleibt. Anders sieht es bei Büro- und Gewerbeimmobilien aus. Bei Büros sinkt der Bedarf auf mittlere Sicht, weil die Unternehmen sparen, Video- und Telefonkonferenzen stärker genutzt und Arbeit im Homeoffice häufiger als vor der Krise zu einer Option wird. Im Einzelhandel schließlich drohen Leerstände, weil Geschäfte die Krise möglicherweise nicht überleben.

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