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Diese Dresdner Baumärkte öffnen wieder

Derzeit dürfen nur Handwerker und Landwirte in den Märkten einkaufen. Ab Montag ist das auch Privatkunden wieder erlaubt. Wie die Märkte reagieren.

Ab Montag dürfen die Dresdner wieder in die Baumärkte gehen.
Ab Montag dürfen die Dresdner wieder in die Baumärkte gehen. © Christian Juppe

Dresden. Schrauben, Farben, Holz, ja nicht einmal Blumen dürfen die Dresdner mehr in ihren Baumärkten abholen. Das ist nur noch Handwerksbetrieben mit Gewerbescheinen erlaubt. Aber nicht mehr lange. Heimwerker und Hobbygärtner dürfen ab kommendem Montag wieder einkaufen. Die Corona-Regeln werden so gelockert, dass die Baumärkte wieder betreten werden können. Aber werden alle den Betrieb rechtzeitig hochfahren können?

Hornbach betreibt in Kaditz und Prohlis zwei Märkte. Beide sollen ab Montag wieder für Privatkunden öffnen, so ein Sprecher gegenüber der SZ. Allerdings warte man noch auf konkrete Anweisungen der Landesregierung, unter welchen Auflagen das geschehen muss. Vorher wolle man sich nur ungern dazu äußern, ob man Kunden möglicherweise am Eingang Mundschutze ausreicht oder die Zahl der Menschen, die sich gleichzeitig im Markt aufhalten, begrenzen wird. 

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In den niedersächsischen Hornbach-Märkten zum Beispiel habe man jedoch weit drastischere Hygieneregeln eingeführt, als es von der Regierung dort verlangt werde. "Es halten sich deutlich weniger Menschen zeitgleich in unseren Märkten auf, als empfohlen." Wie genau die Auflagen in Sachsen aussehen werden, will das Land am Freitag mitteilen.

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Auch Bauhaus will am Montag wieder voll starten. In Dresden soll die Zahl der Kunden, die sich zur selben Zeit im Nickerner Markt aufhalten, auf 400 begrenzt werden, teilte Bauhaus am Donnerstag auf SZ-Anfrage mit. Darüber hinaus würde der übliche Mindestabstand von 1,50 Metern gelten, insbesondere an Kassen und Infotheken. 

Mit all den Schutzmaßnahmen gehe man fest davon aus, ab Montag einen sicheren und praktikablen Betrieb zu gewährleisten. Ob Bauhaus Schutmasken an Kunden ausgeben wird, wie es sich Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) vorstellt, ist unklar. Dabei handele es sich um eine lokale Empfehlung, die man prüfe, so Bauhaus.

Die Baumarkt-Kette Toom wird ihre beiden Märkte in Laubegast und Gompitz am Montag ebenfalls wieder für Privatkunden öffnen. Das hat eine Sprecherin gegenüber der SZ bestätigt. Die Kundenströme würden zwar durch Personal am Eingang geregelt. Allerdings sollten Besucher möglichst allein in den Markt kommen und dort auch immer Abstand zu anderen Menschen halten. "Mundschutzmasken können wir unseren Kunden derzeit leider nicht anbieten", so die Sprecherin.

Los geht es am Montag auch wieder bei Globus in Rähnitz. Man sei ab dem 20. April wieder für Privatkunden da, heißt es auf der Internetseite der Handelskette. Bis dahin seien Einkäufe vor Ort weiterhin nur Handwerkern, Landwirten und anderen Gewerbetreibenden mit Nachweis möglich.

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Unbeantwortet blieb bislang eine Anfrage bei Obi. Das Unternehmen betreibt in Dresden die Märkte in Weißig sowie an der Bodenbacher Straße. Obi ermöglicht es den Dresdnern derzeit, telefonisch in den Märkten zu bestellen. Die Waren werden anschließend im Umkreis von 20 Kilometern nach Hause geliefert.

Erlaubt ist es ab Montag auch Gartencentern, wieder zu öffnen. Davon betreibt das Unternehmen Dehner zwei in Dresden - in Tolkewitz sowie in Übigau. Auf eine Anfrage, ob der Betrieb am Montag wieder aufgenommen wird, wollte sich Dehner nicht äußern. Allerdings teilte das Unternehmen am Donnerstagnachmittag auf seiner Internetseite mit, alle Märkte in Deutschland ab Montag wieder zu öffnen. Dann seien auch wieder Bestellungen zu Hause mit Abholung im Markt möglich. "Bitte beachten Sie unsere Maßnahmen, um die Sicherheit von Ihnen und unseren Mitarbeitern zu wahren", bittet auch Dehner alle Kunden.

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