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Corona in Dresden: So viele Patienten werden beatmet

Im städtischen Klinikum und am Uniklinikum in Dresden werden Corona-Kranke stationär behandelt. Wie viele Patienten täglich getestet werden.

Im Uniklinikum und im städtischen Klinikum werden Corona-Kranke stationär behandelt.
Im Uniklinikum und im städtischen Klinikum werden Corona-Kranke stationär behandelt. © Symbolfoto: dpa

Dresden. Gute Nachrichten aus dem städtischen Klinikum Dresden: Nur noch ein Patient muss Stand Mittwoch beatmet werden, so Sprecherin Viviane Piffczyk. Insgesamt werden dort vier Corona-Patienten stationär behandelt, zwei davon auf der Intensivstation.

Etwas mehr sind es am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus. Dort befinden sich derzeit fünf Patienten mit einer Covid-19-Diagnose auf der Intensivstation, ein am Coronavirus erkrankter Patient wird auf der Normalstation behandelt. Drei Patienten mit Covid-19-Diagnose müssen derzeit beatmet werden. Das teilte Pressesprecher Holger Ostermeyer am Mittwochabend auf SZ-Anfrage mit. 

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Je ein Patient aus Italien und Frankreich wird derzeit mit einer Coronaerkrankung am Uniklinikum behandelt. Weitere Patienten aus dem Ausland werden nach Auskunft von Ostermeyer im Moment nicht erwartet. 

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Am städtischen Klinikum werden pro Tag durchschnittlich weniger als 10 Patienten getestet. Die Zahl der Infizierten war am Dienstag auf 576 gestiegen. Das waren fünf neue Fälle. Ein Zuwachs, der sich im Rahmen der vergangenen vier Wochen hält und als gering bezeichnet werden darf. Mehr als 400 Fälle kamen in den ersten vier Wochen der Epidemie dazu, im vergangenen Monat waren es dagegen weniger als 200. Die ersten Corona-Fälle in der Stadt gab es am 7. März.

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Die Zahl der Genesenen steigt weiter. Das Gesundheitsamt schätzte am Dienstag, dass 517 Dresdner die Infektion überstanden habe. Das entspricht rund 90 Prozent. Bei 59 Menschen gilt die Infektion noch als aktiv.

Als Grundlage dient die Annahme, dass die Menschen - sofern sie nicht ins Krankenhaus eingewiesen wurden - nach 14 Tagen als genesen gelten. Bei Infizierten, die stationär behandelt wurden, gilt ein 30-Tage-Zeitraum nach der Meldung der Infektion, so das Gesundheitsamt.

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