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Corona: Mundschutz-Pflicht für Lingnermarkt

Der Wochenmarkt an der Dresdner Lingnerallee soll trotz des Andrangs in der vergangenen Woche vor Ostern erneut stattfinden. Allerdings mit klaren Regeln.

Der Wochenmarkt an der Lingnerallee findet dieses Mal am Donnerstag statt. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) lässt Besucher nur mit Mundschutz drauf.
Der Wochenmarkt an der Lingnerallee findet dieses Mal am Donnerstag statt. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) lässt Besucher nur mit Mundschutz drauf. © Sven Ellger

Dresden. Zu viele Menschen gleichzeitig. Am vergangenen Freitag musste der Zugang zum Wochenmarkt an der Lingnerallee zeitweise gesperrt werden. Jetzt hat sich die Stadt neue Regeln einfallen lassen, um den Abstand zwischen den Besuchern zu wahren. Deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Wegen Karfreitag findet der größte und beliebteste Wochenmarkt in dieser Woche bereits am Donnerstag statt. Das Gedränge von der vergangenen Woche hat allerdings Konsequenzen.

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"Wer keinen Mundschutz trägt, kommt nicht rein", stellt Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) klar. Die Stadt hat mit einer Dresdner Firma eine Kooperation geschlossen und stellt die Schutzmasken zur Verfügung. "Wir schenken diese den Dresdnern, damit sie sie dann auch weiterhin tragen", so Hilbert. Dazu gibt es eine Pflegeanleitung. Jeder kann auch seine eigene Maske mitbringen, nur ohne gibt es keinen Zugang. 

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Das Ordnungsamt, private Sicherheitsleute, die Marktgilde und das Amt für Wirtschaftsförderung werden noch strenger kontrollieren als in der vergangenen Woche, kündigt Wirtschaftsamts-Chef Robert Franke an.

Das gesamte Areal wird eingezäunt. Es wird nur noch einen Zugang zum Wochenmarkt geben. Dieser ist an der Lennéstraße. Von dort können die Besucher nur noch in eine Richtung über den Markt.

Die Stände werden zudem nur noch auf einer Seite des Weges stehen, die andere Seite bleibt frei. "Da damit die 75 Stände nicht mehr auf das gewohnte Gelände passen, erweitern wir es in Richtung Halfpipe", so Franke. 

Die Anzahl der Stände wurde bereits von 150 auf 75 halbiert. "Wir bitten alle Dresdner, die zum Wochenmarkt wollen, sich besser zeitlich zu verteilen", sagt Franke. Die Stoßzeit ist immer zwischen 10 und 12 Uhr. "Da kann es dazu kommen, dass wir keine weiteren Besucher mehr auf den Markt lassen, bis es wieder leerer wird", erklärt Franke.

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Der geleitete Weg geht dann direkt auf der gegenüberliegenden Seite wieder raus vom Markt. "Wir wollen direkte Begegnungen der Bürger verhindern, so gut es geht", erklärt Franke.

Wenn es wieder zu Menschenansammlungen auf dem Markt kommen sollte, könnte er auch geschlossen werden, warnt Franke. "Ich gehe aber nicht davon aus, das wäre das letzte Mittel."

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