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Corona: Dresdner unterstützen Lieblingsorte

Mit Gutscheinen kann man Gastronomen und Händlern in der Stadt während der Corona-Krise helfen. Wie die Idee des Citymanagements bisher funktioniert.

Friederike Wachtel ist die Geschäftsführerin des Citymanagements Dresden.
Friederike Wachtel ist die Geschäftsführerin des Citymanagements Dresden. © Sven Ellger

Dresden. Die Internetseite ist erst wenige Tage geschaltet, doch über Ostern haben sich schon 50 Gastronomen und andere Gewerbetreibende angemeldet. Darunter Restaurants wie das Café Rauschenbach und die Palastecke, aber auch andere Firmen wie Igeltour und die Buchhandlung Leselust. Auch die Jazztage Dresden sind registriert sowie die Stadtrundfahrt "Die Roten Doppeldecker". Für sie alle können jetzt Gutscheine erworben werden, um sie später einzulösen, wenn das Kontaktverbot gelockert oder ganz aufgehoben wird. Diese Idee hatte das Citymanagements Dresden und hat dazu eine Plattform unter www.dresden-lieblingsort.de erstellt. 

"Für rund 500 Euro wurden bereits Gutscheine erworben", sagt Citymanagerin Friederike Wachtel und ist damit mehr als zufrieden. "Das klingt vielleicht erst mal nicht viel, aber die Aktion läuft ohne Werbung gut an", sagt sie.  

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Mittlerweile haben sich auch Händler und Gewerbetreibende gemeldet, die nicht Mitglied im Verein Citymanagement sind. Auch diese können sich auf der Webseite registrieren lassen. "Jetzt ist eine Zeit, in der wir zusammenhalten müssen. Da ist kein Platz für Grenzgedanken", sagt Wachtel. Auch Filialisten könnten sich bedenkenlos an das Citymanagement wenden.

Friederike Wachtel hofft, dass bald noch weitere Gutscheine erworben werden, um mitzuhelfen, dass Lieblingscafés, Läden und Einrichtungen erhalten bleiben.

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