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Elbland setzt auf Deutschland-Urlauber

Ausländer werden in den nächsten Monaten wohl seltener kommen. Trotzdem wird schon jetzt die Werbung für die Zeit nach der Corona-Krise angekurbelt.

Da strömten noch Touris aus aller Welt ins Elbland: Dominica Herrero Gimenound Tommaso Tezzele als die an den Barock angelehnten Repräsentanten von Dresden Elbland.
Da strömten noch Touris aus aller Welt ins Elbland: Dominica Herrero Gimenound Tommaso Tezzele als die an den Barock angelehnten Repräsentanten von Dresden Elbland. © Marion Döring

Elbland. Die Dresden Marketing GmbH (DMG) reagiert eigenen Angaben zufolge mit umfassenden Maßnahmen auf die Corona-Krise. Für das Reiseziel Dresden mit dem Elbland seien Sonderkampagnen entwickelt worden, teilte das Unternehmen jetzt mit. 

"Wir werden sowohl die Zeit jetzt als auch nach der Krise für eine intensive Kommunikation mit unseren Gästen nutzen", sagt Corinne Miseer, Geschäftsführerin der DMG. Die soeben gestartete Kampagne „Schönheit zuhause entdecken“ setzt auf Onlinemaßnahmen und den Ansatz, die Menschen zu Hause für einen späteren Besuch von Dresden und dem Elbland zu inspirieren. „Wenn unsere Fans gerade nicht nach Dresden Elbland kommen können, kommen wir eben zu ihnen“, sagt Miseer. Unter www.visit-dresden.travel gibt es jede Menge Angebote mit Dresden Elbland-Bezug wie ein Memory-Spiel, ein Quiz oder Wimmelbilder zum Ausmalen. 

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Die DMG nutzt aber auch ihre Social Media Kanäle, allen voran ihren mit rund 150.000 Followern stärksten Kanal facebook.com/visit.dresden, um mit Livestreams und virtuellen 360°-Touren gute Unterhaltung aus Dresden Elbland in die Wohnzimmer zu bringen. Neu daran ist: Die Live-Sessions werden teilweise von den Akteuren selbst mit dem Handy aufgenommen und auch gestreamt. Es gibt kein direktes Publikum und es wird neben Konzerten auch Koch-Acts oder Lesungen geben. Den Anfang machte Julian Wolf, aufgewachsen in Radebeul, der als einer der besten Nachwuchsgitarristen Deutschlands gilt, hier.

Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die zweite Phase, die Zeit nach der Krise, „Schönheit wieder neu entdecken“. „Für die Zeit nach der Corona-Krise wird es vor allem darum gehen, qualitativ spannende Angebote zu machen. Dazu sind wir gerade in Abstimmungen mit der Branche", sagt Miseer.

Auch wenn die Reiselust wiederkommen wird, geht die DMG auf Grundlage aktueller Prognosen und Einschätzungen von einem veränderten Reiseverhalten nach Corona aus, wie dem Trend zu Urlaub innerhalb Deutschlands. Es werde deshalb darum gehen, noch stärker als bislang Impulse in das Inland zu setzen. (SZ/pa)

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