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Hilferuf vom Dresdner Café Aha

Der Umsatz bricht ein und staatliche Hilfe bekommen die Inhaber nicht.

Der Umsatz bricht ein und staatliche Hilfe bekommen die Inhaber nicht.
Der Umsatz bricht ein und staatliche Hilfe bekommen die Inhaber nicht. © SZ/Nora Domschke

Dresden. "Das ist ein Hilferuf!" Mit diesem dramatischen Appell wendet sich das Café Aha an die Dresdner. "Jetzt, in der Zeit der Sperrungen und Kontaktverbote, werbe wir seit einiger Zeit dafür, dass das Angebot des Restaurants in der Kreuzstraße zur Lieferung von Speisen, inzwischen auch des Straßenverkaufs angenommen werden", so die Inhaber.

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Das Aha sei ein mit viel Mühe von Geschäftsleitung und höchst motivierten 28 Mitarbeitenden und Kunden fast 25 Jahre über Wasser gehaltenes Non-Profit-Projekt des fairen Handels und der Nachhaltigkeit.  

Beide Läden, auf der Kreuz- und der Hauptstraße, sind mit den üblichen Abstands- und Mund- Nasenschutzregeln auch seit einiger Zeit geöffnet. "Aber es ist nicht klar, ob und wie sich das Projekt halten wird. Die Festangestellten sind nun auf Kurzarbeit, was bei den sowieso bescheidenen Einkommen ins Prekariat führt", heißt es. Der Kreditantrag bei der SAB sei gestellt nach unheimlich viel bürokratischee Formular- und Nachweisarbeit, aber es sei bisher noch keine Eingangsbestätigung gekommen.

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Staatliche Unterstützung bekommt das Projekt nicht, da die Zahl der Mitarbeitenden bei über 10 liegt.  Die Befürchtung: Wenn das Aha wieder öffnen darf, werde der Umsatz durch die Abstandsregeln und fehlenden Touristen nicht so hoch sein.

Mitarbeiter zu entlassen und mit reduzierter Belegschaft den Versuch zu unternehmen, durchzukommen,  sei indiskutabel. "Deshalb apelliere wir an Euch, wenn Ihr Interesse daran habt, dass das Ladencafé Aha-Projekt auch weiter in Dresden existiert, dass Ihr überlegt, wie Ihr es unterstützen könnt", heißt es bei Facebook. Die Inhaberin appellieren an ihre Kunden, Essen zum mitnehmen zu bestellen. 

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