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Pirna

Corona: Johanniter warnen vor Betrügern

Die Hilfsorganisation wirbt derzeit nicht um Mitglieder. Doch nun versuchen falsche Spendensammler, im Namen der Johanniter an Geld zu kommen.

Die Johanniter sind an ihrer Dienstkleidung zu erkennen, aber nicht nur daran.
Die Johanniter sind an ihrer Dienstkleidung zu erkennen, aber nicht nur daran. © Sebastian Schultz

Die Johanniter haben jetzt vor Betrügern gewarnt, die sich als Mitarbeiter der Vereins ausgeben. Nach Aussage von Danilo Schulz, Sprecher des Regionalverbandes Dresden, habe die Johanniter-Unfall-Hilfe derzeit sämtliche Werbeaktionen zu Fördermitgliedschaften eingestellt, um ihrerseits einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus zu leisten. Offenbar nutzen nun allerdings Unbekannte die Situation aus, um im Namen des Vereins auch in der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kasse zu machen. "Leider passiert es immer wieder, dass falsche Spendensammler versuchen, mit unserem Namen Menschen reinzulegen", sagt Schulz. Derzeit seien allerdings keine Johanniter im Verbandsgebiet unterwegs.

Schulz weist darüber hinaus noch einmal darauf hin, dass die Johanniter grundsätzlich nie um Barspenden bitten, weder an der Haustür noch am Telefon oder auf der Straße. Bei zweifelhaften Bittstellern sollten sich um Spenden Gebetene stets den Dienstausweis zeigen lassen oder sich unter der Rufnummer 0351-209 1481 erkundigen, ob es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter der Johanniter handelt.

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Laut Schulz lassen sich Johanniter-Mitarbeiter daran erkennen, dass sie einen Dienstausweis haben, Dienstkleidung tragen, weder Bargeld, Schecks noch Sachspenden annehmen dürfen und Informationsgespräche zur Werbung seriös und aufrichtig führen. Im Anschluss daran erhalten Fördermitglieder Informationsmaterial.