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Corona in Löbauer Behindertenwerkstatt

Das Gesundheitsamt hat dort nach dem Ausbruch in einem Kemnitzer Behinderten-Wohnheim getestet. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

An der Tür des Wohnheims in Kemnitz gibt's eine Warnung für Besucher und Lieferanten.
An der Tür des Wohnheims in Kemnitz gibt's eine Warnung für Besucher und Lieferanten. © Markus van Appeldorn

Nach dem massenhaften Auftreten der Corona-Infektion in einem Behinderten-Wohnheim des Diakoniewerks Oberlausitz in Kemnitz ist das Gesundheitsamt des Landkreises der Infektionsquelle weiter auf der Spur. Und Testungen haben weitere Infektionsfälle ergeben.

Die Behörde hatte am Freitag Personen in einer Behindertenwerkstatt in Löbau auf das Virus getestet. Dort arbeiten viele der Bewohner der Kemnitzer Einrichtung. Wie das Landratsamt mitteilt, wurden in der Werkstatt zwei Personen positiv getestet - einige Befunde stehen noch aus. Auch ein weiterer Bewohner des Heims ist infiziert. Damit steigt die Zahl der infizierten Bewohner auf 31, außerdem sind zehn Mitarbeiter infiziert.

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Laut Landkreis-Statistik sind im Kreis Görlitz aktuell 57 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Erst am Sonnabend wurden noch 48 gemeldet. Damit sind über das Wochenende neun neue Fälle hinzugekommen. Die Gesamtzahl der bisher festgestellten Coronavirus-Infektionen beläuft sich auf 329. Davon gelten bereits 248 Personen als wieder geheilt. Die Zahl der durch das Gesundheitsamt derzeit angeordneten Quarantänen beträgt unverändert 63. Zwei Personen befinden sich in stationärer Behandlung in einer Klinik. Der Landkreis Görlitz hat insgesamt 24 Todesfälle zu verzeichnen.

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