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Corona-Kranke sind meist Frauen

Am Mittwoch gab es elf neue Nachweise der Krankheit im Landkreis Mittelsachsen. Seit Ausbruch wurden fast 540 Personen in Isolierung geschickt.

© Symbolbild/dpa

Mittelsachsen. Eine Tendenz in Sachen Corona hält sich in Mittelsachsen. Nach wie vor ist das Virus bei mehr Frauen als Männern nachgewiesen worden. Und das Verhältnis geht immer weiter auseinander. So wurden bis Mittwoch 103 Frauen positiv auf das Virus getestet. Im Gegensatz dazu stehen 79 Nachweise bei Männern. Diese Zahlen nannte am Mittwoch Kreissprecher André Kaiser.

Die meisten Betroffenen (73) im Landkreis sind nach diesen Angaben weiblich und zwischen 17 und 59 Jahre alt. An zweiter Stelle stehen die Männer in diesem Altersabschnitt (48). In der Altersgruppe ab 60 halten sich die Zahlen bei Männern (29) und Frauen (27) die Waage. 

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Und auch bei den Kindern sind die Unterschiede nur marginal. Jeweils ein Mädchen und ein Junge zwischen null und sechs Jahren sowie ein Junge und zwei Mädchen zwischen sieben und 16 Jahren haben sich bislang mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch sind die Zahlen für Mittelsachsen erneut gestiegen.

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Elf neue Nachweise meldete das Gesundheitsamt. Damit gibt es aktuell im Bereich des Altkreises Döbeln 54 Betroffene, im Raum Freiberg 75, in der Region Mittweida 53. Über 538 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie in Mittelsachsen vom Gesundheitsamt in häusliche Quarantäne geschickt worden. Zum Stand am Mittwoch haben 215 diese bereits wieder verlassen.

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