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Arzt rät: Krankheiten nicht verschleppen

Auch wer kein Corona hat, sollte bei Schmerzen oder Symptomen unbedingt zum Arzt gehen, rät ein Dresdner Chefarzt. Wie Krebspatienten nun geschützt werden.

Die Versorgung der Patienten ist sicher .
Die Versorgung der Patienten ist sicher . © Symbolbild/Fabian Sommer/dpa

Dresden. Corona ist derzeit das beherrschende Thema in Dresden. Viele Menschen trauen sich aus Angst vor Ansteckung nicht mehr zum Arzt. Davor warnt Dr. Harald Schmalenberg, Chefarzt der 4. medizinischen Klinik und Leiter des Onkologischen Zentrum am Städtischen Klinikum. "Wer Schmerzen hat oder Symptome zeigt, sollte dringend zum Arzt gehen", so Schmalenberg. Es sei gefährlich, Krankheiten jetzt zu verschleppen.

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Er betont auch, dass die Versorgung von Krebspatienten gesichert ist und sich niemand vor einer Ansteckung fürchten müsse. "Wir haben hier strenge Schutzmaßnahmen, alles Personal trägt einen Mundschutz und die Mitarbeiter werden regelmäßig auch ohne dass sie Symptome haben, getestet", so Schmalenberg. Außerdem sei die Corona-Notaufnahme streng getrennt von der "normalen" Notaufnahme. Alle nötigen Operationen und Therapien für Krebspatienten werden durchgeführt, dafür gebe es ausreichend Kapazitäten, versichert der Mediziner. 

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Krebspatienten rät er zur nötigen Vorsicht, da sie zu den Risikogruppen bei Corona gehören. Wenn jemand, der an Krebs erkrankt ist, Corona-Anzeichen zeige, solle dieser schnell einen Arzt aufsuchen.  

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