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Es blitzt nicht mehr

Wegen Corona wollen der Landkreis und die Stadt Görlitz auf Geschwindigkeitsmessungen verzichten. Löbau äußert sich nicht so deutlich.

Von Daniela Pfeiffer
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Beliebte Blitzer-Stelle in Görlitz: die Heilige Grab Straße. In der nächsten Zeit wird auch hier keiner mehr aufgebaut.
Beliebte Blitzer-Stelle in Görlitz: die Heilige Grab Straße. In der nächsten Zeit wird auch hier keiner mehr aufgebaut. ©  Archiv/Pawel Sosnowski

Das kommt doch etwas überraschend: Stadt und Landkreis wollen nicht mehr blitzen, so lange die Corona-Krise Land und Menschen in Atem hält.  Holger Kloß vom Ordnungsamt der Stadt Görlitz sagt: "Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen hat sich der innerstädtische Fahrzeugverkehr stark reduziert. Derzeit erscheint daher keine mobile Geschwindigkeitsüberwachung erforderlich." Allerdings gebe es erste Hinweise von Bürgern, dass die geringe Verkehrsdichte manchen zum Rasen verleite. "Sollte sich dies bestätigen, wird natürlich eingeschritten", so Kloß.

Am Montag beschloss auch der Landkreis, ab dem heutigen Dienstag bis auf Weiteres keine mobilen Geschwindigkeitsmessungen mehr durchzuführen, da es angesichts der aktuellen Lage nicht angemessen scheine und die frei gewordenen Mitarbeiter der Landkreisverwaltung so für andere Aufgaben im Rahmen der Krisenbewältigung zur Verfügung stünden.

Die Stadt Löbau, die in ihrem Terrain ebenfalls selbst blitzt, wollte eine solche Verzichts-Aussage nicht treffen. Auf Nachfrage erklärte Löbaus Stadtsprecherin Eva Mentele, man gebe generell nicht bekannt, wann und wo man blitze. Dass man wegen Corona derzeit die Geschwindigkeitsmessungen generell einstelle, sei bislang im Rathaus kein Thema gewesen, deshalb könne sie das so auch nicht sagen. (mit SZ/abl)

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