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Corona: Freibad-Eröffnung verschiebt sich

Ministerin Klepsch erlaubt die Öffnung der Bäder ab 18. Mai - und überrascht damit den Dresdner Betreiber. Dort hat man viele Fragen an die Behörden.

Bis es im Georg-Arnhold-Bad wieder so aussieht, werdem wohl noch mehrere Wochen vergehen.
Bis es im Georg-Arnhold-Bad wieder so aussieht, werdem wohl noch mehrere Wochen vergehen. © Christian Juppe (Archiv)

Dresden. Dresdens Bäder-Chef Matthias Waurick hat sich am Freitag überrascht davon gezeigt, dass die Freibäder ab 18. Mai wieder öffnen dürften. Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) hatte dies am Mittwoch bekanntgegeben, eine Wiedereröffnung allerdings auch an entsprechende Hygienekonzepte der Badbetreiber geknüpft. "Wir freuen uns natürlich, dass es bald losgehen könnte", so Waurick. Einem Start am 18. Mai erteilt er jedoch eine klare Absage.

Zunächst müssten die Behörden unter anderem festlegen, wie viele Besucher im Wasser und auf den Liegeflächen zugelassen werden, wie groß der Abstand zwischen ihnen sein muss, und welche Regeln auf Toiletten und in den Imbissen gelten. Der Katalog an bislang unbeantworteten Fragen sei lang. Man erwarte Anweisungen von den zuständigen Ämtern.

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Ein schneller Saisonstart sei darüber hinaus davon abhängig, wie rasch die Mitarbeiter in den Dienst zurückgeholt werden könnten. Es gebe Betriebsvereinbarungen. Außerdem mussten Saisonkräfte akquiriert werden. Auch technisch gibt es Hürden. So müssten für die Inbetriebnahme der Anlagen Fachfirmen gewonnen werden.

Schrittweise Öffnung wahrscheinlich

Deshalb stellt die Bädergesellschaft nun eine stufenweise Öffnung der Freibäder in Aussicht. Sobald es einen konkreten "Fahrplan" gebe, wolle man die Öffentlichkeit informieren.

Ansonsten sei man in den vergangenen Wochen nicht untätig gewesen. So fand planmäßig der Rutschen-TÜV statt. Im Stauseebad Cossebaude wurde der 25 Jahre alte Rutschkörper den Winter über komplett ausgetauscht. Es habe die Gefahr bestanden, die Rutsche sperren zu müssen, da sie bereits deutliche Verschleißspuren gezeigt habe. Ebenfalls kurz vor dem Abschluss stehen die umfangreichen Umbauarbeiten am Eingangsgebäude im Naturbad Mockritz. Dort werden Besucher in Zukunft per Handy-Ticket durchs Drehkreuz ins Bad kommen können.

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