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Sparkassen-Kunden wollen Geld

Unternehmer aus dem Kreis Meißen fragen häufig nach Zuschüssen, um später nicht durch Tilgung in Schwierigkeiten zu geraten.

Die Mitarbeiter der Sparkasse Meißen haben derzeit viel zu tun mit Nachfragen von Kunden, die Angst haben, durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu kommen.
Die Mitarbeiter der Sparkasse Meißen haben derzeit viel zu tun mit Nachfragen von Kunden, die Angst haben, durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu kommen. © Foto: Marijan Murat/dpa

Landkreis. Eine Anfrage des Meißner Landtagsabgeordneten Thomas Kirste (AfD) bei der Sparkasse Meißen hat ergeben, dass viele der gewerblichen Kunden finanzielle Probleme haben. 

Bis 2. April 2020 haben nach Angaben des Politikers 202 gewerbliche und 49 private Kunden die Aussetzung von Raten- oder Tilgungszahlungen beantragt. Verbraucher besitzen einen gesetzlichen Anspruch darauf, die Zahlung der Kreditraten von April 2020 bis Juni 2020 auszusetzen. 

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Insbesondere Kleinst- und Kleinunternehmer teilten Kirste zufolge der Sparkasse Meißen mit, dass die Kredit- und Bürgschaftsprogramme der Länder, des Bundes und von anderen Institutionen für sie nicht hilfreich seien. Stattdessen würden nicht rückzahlbare Zuschüsse benötigt, um den Geschäftsbetrieb nach der Corona-Krise nicht mit Tilgungsleistungen zu erschweren. 

Bis zum 2. April 2020 hätten zudem 250 Kunden einen Liquiditätsbedarf angezeigt, heißt es in der Anfrage weiter. Dieser bewege sich bisher in einem Rahmen von circa 13,2 Millionen Euro. 

Bereits Ende März hatte der Meißner Sparkassen-Vorstand Rainer Schikatzki von dieser sich anbahnenden Entwicklung berichtet. (SZ/pa)

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