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Zwei neue Fälle in Mittelsachsen

Betroffen sind zwei Bürger aus dem Raum in Mittweida. Die Grundschule "Am Weinberg" in Roßwein beendet den Notbetrieb.

Die Grundschule "Am Weinberg" in Roßwein war in den vergangenen zwei Wochen im Notbetrieb.
Die Grundschule "Am Weinberg" in Roßwein war in den vergangenen zwei Wochen im Notbetrieb. © Archiv/André Braun

Mittelsachsen/Roßwein. Die Zahl der Nachweise des Coronavirus in Mittelsachsen ist am Freitag auf 304 gestiegen. Das geht aus den aktualisierten Daten auf der Internetseite des Landratsamtes hervor.

Betroffen seien zwei Bürger aus dem Altkreis Mittweida, sagte Pressereferentin Peggy Zill vom Landratsamt. In Mittweida ist damit die Zahl der Betroffenen auf 80 gestiegen. Im Bereich des Altkreises Döbeln sind bislang 86 Fälle bekannt geworden, in der Region Freiberg 138.

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Rein rechnerisch gelten derzeit noch 21 Mittelsachsen als infiziert. Neun Personen, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist, sind seit Beginn der Pandemie verstorben. Die Mehrheit der Betroffenen, derzeit rein rechnerisch 274, ist wieder genesen. 

Mit den Fallzahlen gestiegen ist auch die Zahl der Quarantänebescheide, die das Gesundheitsamt des Landkreises in Zusammenhang mit dem Virus für Betroffene und Kontaktpersonen erlassen hat. Insgesamt sind bisher 1.335 solcher Bescheide verschickt worden. Allerdings konnte mit 1.120 Personen die Mehrheit der Personen die Quarantäne bereits wieder verlassen. 

Grundschule Roßwein beendet den Notbetrieb

Am Freitag endet auch die Quarantänezeit für die Hortnerin sowie die beiden Grundschüler aus der Einrichtung "Am Weinberg" in Roßwein. Ab Montag können Schule und Hort damit den Notbetrieb verlassen. Geplant war der vorerst nur bis zum 30. Juni, ist dann aber nachträglich noch einmal bis zum Ende der Quarantänezeit der Betroffenen verlängert worden. 

Das Schulhaus sei in den vergangenen zwei Wochen schon deutlich leerer gewesen, als im eingeschränkten Regelbetrieb vor den Corona-Fällen, sagt Schulleiterin Michaela Roßberg. Einige Eltern hatten aufgrund beruflicher Verpflichtungen die Möglichkeit der Notbetreuung in Schule und Hort aber in Anspruch genommen. 

>>> Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog. <<<

Ab Montag kehrt die Schule in den eingeschränkten Regelbetrieb zurück, der noch bis zum Ende des Schuljahres andauern wird. Für die Einrichtung bedeutet das, dass die Schüler in ihrem Klassenverband bleiben und jeweils nur von einem Lehrer unterrichtet werden. 

Während der vergangenen zwei Wochen haben die Mädchen und Jungen zu Hause gelernt. Als eine der wenigen Grundschulen in der Region hätten die Lehrer die Aufgaben meist über das System LernSax an die Schüler weitergegeben. "Das hat gut geklappt. Wir sind gut durch die zwei Wochen gekommen", zog die Schulleiterin am Freitag Bilanz. 

Oberschüler dürfen wieder zurück

Bereits am Montag gab der Schulleiter der Geschwister-Scholl-Oberschule in Roßwein Entwarnung. Da es im Umfeld der positiv getesteten Personen keine weiteren Fälle in Roßwein gegeben hatte, sprach sich Winter dafür aus, dass auch die Kinder mit Geschwistern in der Grundschule, an den Präsenztagen an die Oberschule zurückkehren können. 

Winter stellte es den Eltern allerdings frei, die betroffenen Schüler bis zum 3. Juli zu Hause zu lassen. Ab Montag werden allerdings auch die Mädchen und Jungen an Präsenztagen wieder im Unterricht erwartet. 

Der Schulleiter hatte mit Bekanntwerden der Fälle am Hort "Am Weinberg" empfohlen, dass Geschwisterkinder von Grundschüler der Schule aus "Sicherheitsgründen" zunächst der Schule fernbleiben sollten. 

Sportvereine trainieren wieder

Auch im Bereich des Vereinssports geht das Leben weiter. Wie auf der Internetseite des Roßweiner Sportvereins zu lesen ist, haben die Abteilungen bereits teilweise das Training wieder aufgenommen. 

Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Virus hatten die Sportler in den vergangenen Tagen auf das Training verzichtet

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