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Meißen

Nur eine Fähre im Kreis in Betrieb

Das letzte Boot verkehrt zwischen Kötitz und Gauernitz. Doch wie lange noch?

Der Fährverkehr auf der Elbe ist im Landkreis derzeit aus verschiedenen Gründen nahezu komplett lahmgelegt.
Der Fährverkehr auf der Elbe ist im Landkreis derzeit aus verschiedenen Gründen nahezu komplett lahmgelegt. © Sebastian Schultz

Meißen. Die Fähre an der Gauernitzer Elbinsel sei "vorerst" weiter planmäßig unterwegs. Das teilt am Donnerstag der Betreiber, die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM), mit. Damit fährt zwischen Coswig und Klipphausen die letzte Elbfähre im Kreis. 

Kein Rüberkommen: "Bis zum 14. April geschlossen", verkündet ein Aushang an der Elbfähre Strehla-Lorenzkirch. Erst Anfang des Monats war der Fährbetrieb nach der Winterpause wieder aufgenommen worden, jetzt liegt die Nixe still.

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Der Grund ist - wen wundert es - das Coronavirus. "Wir haben alle städtischen Einrichtungen geschlossen", heißt es von der Stadtverwaltung Strehla. Da macht auch die Fähre keine Ausnahme. Der Bedarf dürfte derzeit ohnehin überschaubar sein: Die meisten Fahrgäste machen Schulkinder Richtung Strehlaer Oberschule aus. Die ist nun geschlossen, weshalb auch die Fähre seit dem 18. März am Anleger bleibt.

Erst seit dieser Woche ist die Fähre von Riesa nach Promnitz außer Betrieb. Bis wann, steht laut der Gesellschaft Esam noch nicht fest. Das Tochterunternehmen der Stadtwerke Riesa betreibt die Fähre, die vor allem von Touristen auf dem Elberadweg genutzt wird - der derzeit ziemlich verwaist ist.

Aufgrund technischer Verzögerungen bei der Revision bleibt schließlich auch  die Fähre zwischen Seußlitz und Niederlommatzsch nach derzeitigem Stand für rund zwei Monate an Land. (SZ)

Zum Thema Coronavirus im Landkreis Meißen berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog!