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Meißen

Corona: Pfadfinder helfen bei Einkäufen

Meißner können sich ab sofort bei ihnen melden, wenn sie zur Risikogruppe gehören.

Gewisse Erledigungen müssen auch in der Coronakrise gemacht werden - zum Beispiel der Gang in die Apotheke. Um gefährdete Personen aus Risikogruppen zu schützen, bieten die Meißner Pfadfinder an, das zu übernehmen.
Gewisse Erledigungen müssen auch in der Coronakrise gemacht werden - zum Beispiel der Gang in die Apotheke. Um gefährdete Personen aus Risikogruppen zu schützen, bieten die Meißner Pfadfinder an, das zu übernehmen. © Sven Ellger

Meißen. Seit dieser Woche sind viele Geschäfte in Meißen geschlossen. Noch ist keine Ausgangssperre verhängt. Sie ist aber schon im Gespräch bei politischen Entscheidungsträgern. Damit die Meißner gut versorgt bleiben, bietet die hiesige Gruppe der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands ihre Hilfe an.

In ihrer Pressemitteilung betonen die Pfadfinder, dass ihre Mitglieder nicht zur Risikogruppe zählen. Da bei den Kindern und Jugendlichen die Schule ausfällt, möchten sie deshalb helfen. So wollen sie notwendige Einkäufe erledigen: für Menschen, die zur Risikogruppe gehören und dadurch das Haus nicht mehr verlassen sollten.

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Stammesführer Sebastian Schmidt versichert, dass die Pfadfinder alle Vorsichts- und Vorsorgemaßnahmen beachten, damit das Virus nicht weiterverbreitet wird. Zudem steht die Ortsgruppe im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt. Bisher hat sich jedoch noch keiner bei ihnen gemeldet, laut Sebastian Schmidt.

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Wer also bei seinen alltäglichen Einkäufen Unterstützung benötigt, der meldet sich wie folgt bei den Pfadfindern: per Telefon unter 03521 4068119, per E-Mail oder über die Facebook-Seite. (SZ/ms)

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