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Corona-Protest in Radeberg

Rund 40 Teilnehmer kamen am Montagabend auf den Marktplatz. Sie vereint die Unzufriedenheit mit den Corona-Maßnahmen.

Stiller Zug durch die Stadt: Corona-Unzufriedene auf dem Weg durch Radeberg.
Stiller Zug durch die Stadt: Corona-Unzufriedene auf dem Weg durch Radeberg. © Drendel/Radeberg

Radeberg. Erneut haben sich am Montagabend auf dem Markt in Radeberg zahlreiche Menschen versammelt. Etwa 40 Frauen und Männer waren trotz des regnerischen Wetters gekommen, um gegen die aus ihrer Sicht unangemessenen Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu protestieren. Kurz nach 19 Uhr brach die Gruppe zu einem Rundgang durch die Radeberger Innenstadt auf. Plakate waren keine zu sehen, auch Reden wurden nicht gehalten.

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Annett Keller, eine der Teilnehmerinnen, hält die Einschränkungen für die Schüler für überzogen. „Mein Kind war heute das erste Mal seit sieben Wochen in der Schule. Dort bekommt es jetzt nichts zu essen. Das  ärgert mich sehr.“ Auch sind viele Anordnungen aus ihrer Sicht sehr widersprüchlich. „Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr dürfen nicht üben, aber Fußballnachwuchs darf trainieren. Da frage ich mich, was wichtiger ist.“ Für Kati Friedrich, eine andere Teilnehmerin, wird in der aktuellen Debatte zu sehr die Angst geschürt. „Phobien haben zugenommen, das ist eine Folge. Auch wird gegen die vielen anderen Gefahren, an denen Menschen sterben, kaum etwas unternommen. Bei Corona wird das gesamte öffentliche Leben lahmgelegt. Das ist übertrieben“, sagt sie. (SZ/td)

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