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Radeberg

Corona: Bundeswehr hilft weiter im Pflegeheim

Sechs Soldaten bleiben bis mindestens 17. Mai in der Einrichtung in Radeberg. Im Heim ist ein weiterer Bewohner verstorben.

Sechs Bundeswehrsoldaten arbeiten weiterhin im Alten- und Pflegeheim in Radeberg.
Sechs Bundeswehrsoldaten arbeiten weiterhin im Alten- und Pflegeheim in Radeberg. © Ronald Bonß/dpa

Radeberg. Die Bundeswehr verlängert ihre Arbeit im Städtischen Alten- und Pflegeheim in Radeberg. Das teilt Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) als Dienstherr der Einrichtung mit. Nach seinen Angaben hat das Landeskommando Sachsen dem Einsatz bis Sonntag, den 17. Mai, zugesagt. Nach den bisherigen Plänen sollten die sechs Soldaten der 37. Panzergrenadierbrigade aus Frankenberg nur bis 3. Mai in Radeberg bleiben. Doch sie werden länger gebracht.

Sie unterstützen das Personal des Pflegeheims in zwei Schichten, sieben Tage die Woche, und sind vor allem für Desinfektionsarbeiten eingesetzt. Fußböden, Handläufe, Türen, Klinken und Lichtschalter werden von ihnen gereinigt. Pflegerische Arbeiten werden nicht übernommen, da sie nicht über eine entsprechende Ausbildung verfügen.

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Die Stadtverwaltung hatte sich Mitte April an die Bundeswehr gewandt und schnell eine Zusage erhalten. Grund für die Bitte war die Infizierung mehrerer Mitarbeiter mit dem Coronavirus. 

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Am Wochenende ist ein weiter Bewohner des Pflegeheims im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 verstorben. "Ich spreche den Angehörigen an dieser Stelle mein tiefstes Beileid aus", sagte Landrat Michael Harig. 

Bislang sind 13 Patienten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Landkreis Bautzen gestorben. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen liegt bei 358. Davon sind noch 84 Personen erkrankt. Aktuell werden vier positiv getestete Personen in einer Klinik behandelt. Es ist derzeit in keinem Fall ein schwerer Verlauf zu verzeichnen. (SZ/td)

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