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Weiterer Heimbewohner in Radeberg gestorben

Das Alten- und Pflegeheim in Radeberg ist besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Jetzt ist der zweite Todesfall bekannt geworden.

Im Städtischen Alten- und Pflegeheim Radeberg ist ein weiterer Todesfall bekanntgeworden.
Im Städtischen Alten- und Pflegeheim Radeberg ist ein weiterer Todesfall bekanntgeworden. © Marion Doering

Radeberg. Im städtischen Alten- und Pflegeheim in Radeberg ist eine weitere Person verstorben. Das teilt das Landratsamt Bautzen mit. Damit sind bislang fünf Patienten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie im Landkreis Bautzen gestorben, teilt die Kreisverwaltung mit, zwei davon im Altenheim Radeberg. Neue Infektionen mit dem Coronavirus sind nach Angaben von Rathaussprecher Jürgen Wähnert am Dienstag jedoch nicht bekanntgeworden. Damit bleibt es bei 39 Infizierten. 31 davon sind Bewohner, acht davon Mitarbeiter. 

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Im Radeberger Alten- und Pflegeheim waren vor Ostern erste Fälle einer Corona-Infektion entdeckt worden. Das Virus wurde bei zwei Bewohnern und einer Mitarbeiterin nachgewiesen. Am Karfreitag stieg die Zahl der Fälle sprunghaft an. 20 Personen waren positiv auf Covid-19 getestet worden, 18 Bewohner und zwei Mitarbeiter. 

Am Ostersonnabend spitzte sich die Situation weiter zu. Eine Bewohnerin des Heims, die mit dem Coronavirus infiziert war, verstarb. Sie war 102 Jahre alt. Inzwischen sind alle Bewohner getestet. Im Landkreis Bautzen ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen auf 297 gestiegen (Stand Dienstagnachmittag). Das sind drei mehr als am Vortag. 23 weitere Personen sind wieder gesund. Insgesamt sind damit bislang 144 Corona-Infizierte im Landkreis Bautzen genesen.

So haben sich die Fallzahlen der Coronavirus-Infizierten im Landkreis Bautzen entwickelt.
So haben sich die Fallzahlen der Coronavirus-Infizierten im Landkreis Bautzen entwickelt. © SZ-Grafik

Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD) hat indes allen Mitarbeiterin und Helfern seinen Dank ausgesprochen. "In einem großen Kraftakt haben das Heim, das Gesundheitsamt und die Stadt alles unternommen, um die Situation bestmöglich zu überstehen. Hier gilt mein höchster Respekt und großes Lob unserem Personal, das sehr engagiert und verantwortungsvoll die Krise bewältigt", heißt es in einem Schreiben. (SZ/td)

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