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Schlosshotel empfängt bald wieder Gäste

Mit zwei Monaten Verspätung öffnet die noble Herberge in Althörnitz ihre Tür. Der spätere Start hat mehrere Gründe. Untätig waren die Hotelbetreiber aber nicht.

Schlossherrin Kateryna Smura mit Rudolf von Sandersleben vor dem Schlosshotel Althörnitz.
Schlossherrin Kateryna Smura mit Rudolf von Sandersleben vor dem Schlosshotel Althörnitz. © Archiv: Rafael Sampedro

Seit Mitte Mai dürfen Hotels und Pensionen in Sachsen wieder Gäste empfangen. Doch nicht jeder Hotelier im Freistaat hatte die Corona-Lockerung sofort in seinem Haus umgesetzt. Auch im Schlosshotel Althörnitz blieben die Betten erst mal unbenutzt. Ab dem 17. Juli wird sich die Türe des Schlosses wieder öffnen, kündigt Kateryna Smura, die mit ihrem Mann Martin das traditionsreiche Hotel führt, an. 

Dass das Schlosshotel Althörnitz erst gut zwei Monate nach der Corona-Lockerung für Sachsens Hotelbranche wieder öffnet, begründet die Hotelchefin mit der Zahl der Buchungsanfragen. Die Nachfrage nach Hotelzimmern sei noch zu gering gewesen, um das Schlosshotel früher zu öffnen. Das sei auch der Verunsicherung der Gäste geschuldet, meint die Hotelchefin. Sie hätte sich eine einheitliche Öffnungspolitik für die Hotelbranche gewünscht.

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In den bayerischen Häusern ihrer Hotelgruppe Castlewood Hotels und Resorts sei die Nachfrage im Vergleich deutlich größer gewesen, sodass dort Anfang Juni bereits drei Betriebe wieder geöffnet wurden. Mit Blick auf die nahenden Sommerferien steige nun auch die Nachfrage in der Oberlausitz, so dass das Schlosshotel ebenfalls wieder Gäste empfangen kann, so Frau Smura.

Das Hotelunternehmen verfolge auch eine vorsichtige Wiederöffnungsstrategie, nennt sie einen weiteren Grund für die verlängerte Corona-Pause. Man wolle die einzelnen Hotels nicht auf gut Glück öffnen.

Gastronomie und Außenflächen sollen attraktiver werden

Während der Corona-Pause sei man aber nicht untätig gewesen, erklärt Frau Smura. Die Zeit wurde demnach genutzt, um operative Prozesse zu verbessern. So wurde das Personal vom Hoteleingang und vom Service geschult. Ziel ist es, die Gastronomie attraktiver zu präsentieren, sagt die Hotelchefin. Auch die Außenflächen sollen ansprechender werden. Dafür sind ebenfalls notwendige Maßnahmen ergriffen worden. Daneben wurden auch neue Verträge mit Reiseveranstaltern abgeschlossen.

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Gern hätten die Hotelbesitzer auch die geplanten Renovierungen in dieser Zeit realisiert. Die Planungsarbeiten waren seit einiger Zeit bereits abgeschlossen. Aber man habe erst vor zwei Wochen die Freigabe seitens der Sächsischen Aufbaubank erhalten. Zugleich sei es schwierig gewesen, in den vergangenen Wochen Stoffe und Keramik aus anderen Ländern zu beziehen, erklärt Frau Smura. Sie finde das persönlich bedauerlich, der Corona-Lockdown wäre in ihren Augen der ideale Zeitpunkt gewesen, die Renovierungen umzusetzen. Nun verschiebt sich die Umgestaltung auf später. Während des Sommers sei kein Umbau geplant, in dieser Zeit konzentriere man sich auf das Hotelgeschäft, erklärt Kateryna Smura. Die kommenden Monate seien schließlich die stärksten für das Schlosshotel.

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