merken
PLUS Zittau

Wegen Corona: Länger Ferien in Tschechien

Die Schüler im Friedländer Zipfel dürfen noch mindestens über eine Woche länger zu Hause bleiben. Grund ist ein Infizierter.

Symbolbild
Symbolbild © Marijan Murat/dpa

Wegen Corona haben die Schüler im Friedländer Zipfel länger Ferien. Das Schuljahr beginnt nicht am 1. - wie gewöhnlich in anderen tschechischen Orten -, sondern frühstens am 9. September. "Es handelt sich um die Empfehlung der Bezirkshygienischen Station, weil ein Schulmitarbeiter an Corona erkrankt ist", teilt die Sprecherin des Stadtamtes in Friedland Martina Petrášková mit.

Gesperrt bleiben nach ihrer Aussage alle drei Grundschulen und die Kinderhorte. "Eltern können auch nicht mit dem Mittagessen für die Schulkinder rechnen“, sagt Schuldirektor Petr Kozlovský. Der Grund zu dieser Vorsichtsmaßnahme liegt darin, dass mit dem Infizierten viele Arbeitskollegen im Kontakt waren. Diese müssen in den nächsten Tagen getestet werden. Erst nach den Ergebnissen folgen die weiteren Schritte.

Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde
Die gesunde Drittelstunde

Impfen lassen? Neue Therapien? Was zahlen Kassen? Fragen rund um das Thema Gesundheit: hier gibt es Antworten. Redakteur Jens Fritzsche im Gespräch mit Experten.

In der Region Liberec (Liberecký kraj) gibt's zurzeit 124 Infizierte, davon kommt rund die Hälfte aus Liberec (Reichenberg). Seit dem Ausbruch sind 581 Personen erkrankt, die meisten gelten als geheilt. Wegen Komplikationen starben fünf Senioren, die auch an anderen ernsten Beschwerden litten.

Weiterführende Artikel

Alle Infos zu Corona im Landkreis Görlitz

Alle Infos zu Corona im Landkreis Görlitz

Was vom Lockdown übrig blieb, welche Auswirkungen Corona auf die Wirtschaft hat: Die aktuellen Geschichten und Entwicklungen sind hier zu lesen.

Corona: Prags Fremdenführer in Not

Corona: Prags Fremdenführer in Not

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die tschechische Hauptstadt. Für die 3.000 Fremdenführer der Moldaumetropole ist das ein besonders schwerer Schlag.

Landesweit konnte das Virus bei 24.094 Menschen nachgewiesen werden. Drei Viertel gelten als genesen. Verstorben sind bisher 421 Betroffene. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Freitag liegen zurzeit 156 Menschen im Krankenhaus, 32 davon auf der Intensivstation.

Mehr Nachrichten aus Löbau und Umland lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Zittau und Umland lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Zittau