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Neue Hygiene-Regeln an Sachsens Schulen

Ab Montag können Schüler der Abschlussklassen wieder zum Unterricht. Abstand halten und Hände waschen gehören künftig zum Schulalltag.

Schüler müssen sich, wenn sie wieder in den Unterricht zurückdürfen, oft die Hände waschen und Abstand halten. Eine Desinfektionsmittel-Pflicht soll es hingegen nicht geben.
Schüler müssen sich, wenn sie wieder in den Unterricht zurückdürfen, oft die Hände waschen und Abstand halten. Eine Desinfektionsmittel-Pflicht soll es hingegen nicht geben. © Fabian Strauch/dpa

Dresden. Sachsen bereitet sich auf eine schrittweise Wiedereröffnung von Schulen und Kitas vor. Zunächst sollen ab Montag, nach dem Ende der Osterferien, die Schüler der Abschlussklassen an Gymnasien, Oberschulen und Berufsschulen zurückkehren können. Die Abiturprüfungen sollen ebenfalls wie geplant ab der nächsten Woche beginnen. Die Schulen müssen sich allerdings auf neue Hygiene-Regeln vorbereiten. Das geht aus den Empfehlungen des sächsischen Gesundheitsministeriums an das Kultusministerium hervor.

Entscheidend sei die Kontaktvermeidung durch Abstandsregeln und eine intensivierte Händehygiene, heißt es in dem Schreiben. Dies sei, soweit es möglich sei, in den Schulen und später auch in den Kitas umzusetzen. Nach Betreten des Gebäudes müssten sich Kinder und Jugendliche die Hände waschen. Dafür müssten die Schulen die nötigen Vorkehrungen treffen. 

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Das Abstandsgebot könnten die Schulen zum Beispiel durch kleinere Klassen umsetzen, die räumliche Distanz ermöglichen. Prüfungen sollten in größeren Räumen stattfinden. In Kitas werde es natürlich schwieriger, Abstandsregeln einzuführen, heißt es in dem Schreiben.

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Für sie gelten ebenfalls spezielle Regeln. Die Kinder sollen für das Naseputzen Einmaltaschentücher verwenden, die nach der Benutzung in einem verschlossenen und reißfesten Müllsack über den Hausmüll entsorgt werden. Nach dem Naseputzen sowie nach anderen möglichen Kontakten sind die Hände zu waschen. Die Räume sollen zudem häufig und gründlich gelüftet werden. Alle Gelegenheiten zum Aufenthalt im Freien seien zu nutzen. Eine „übertriebene Flächendesinfektion“ wird ebenso wenig empfohlen wie besondere Reinigungspflichten für Räume oder die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln.

Sollte es demnächst ein allgemeines Gebot für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit geben, müsse dies auch in Schulen und bei größeren Kindern sowie bei Erziehern in Kitas umgesetzt werden.

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