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Kinderbetreuung wird zum Grenzfall

Plötzlich getrennt: Die Kindertagesstätte Sonnenschein in Schönfeld arbeitet nach freiem Konzept. Innerhalb einer Woche musste sie Altbewährtes über Bord werfen.

Von Catharina Karlshaus
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Und plötzlich ist alles anders: Auch der vierjährige Frederik findet es überhaupt nicht toll, dass seine kleine Schwester Ella (1) sich in einem anderen Bereich aufhalten muss.
Und plötzlich ist alles anders: Auch der vierjährige Frederik findet es überhaupt nicht toll, dass seine kleine Schwester Ella (1) sich in einem anderen Bereich aufhalten muss. © Foto: Anne Hübschmann

Schönfeld. Ella schaut ein wenig ungläubig. Auch wenn sie den Zaun, der im Winter sonst den Schnee auf den Feldern halten soll, nun schon seit ein paar Tagen kennt. Weshalb er plötzlich mitten im Garten ihres Kindergartens den Weg versperrt, scheint das einjährige Mädchen trotzdem nicht wirklich zu begreifen. Wie auch? Erst recht nicht, wo auf der anderen Seite ihr großer Bruder steht. Auch Frederik guckt ganz und gar nicht beglückt, ist sich der Bürde seiner vier Jahre wohl dann aber doch bewusst und plappert liebevoll auf die kleine Schwester ein. „Unsere Kinder haben sich inzwischen gut auf das neue Miteinander eingestellt, und wir versuchen selbst, auch alles zu tun, um es ihnen zu erleichtern! Aber wirklich glücklich macht uns die ganze Situation nicht“, bekennt Jana Hoyer.

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