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Zittau

Corona: Energieversorgung ist sicher

Bei der Lieferung von Strom, Gas und Wasser gibt es laut den Oberlausitzer Versorgern keine Einschränkungen. Aber an anderer Stelle ändert sich was.

Bei den Zittauer Stadtwerken (Foto: Geschäftsführer Matthias Hänsch) gibt es keine Einschränkungen bei der Strom-, Gas- und Wasserversorgung.
Bei den Zittauer Stadtwerken (Foto: Geschäftsführer Matthias Hänsch) gibt es keine Einschränkungen bei der Strom-, Gas- und Wasserversorgung. ©  Archivfoto: Matthias Weber

Die aktuelle Corona-Krise hat viele Auswirkungen auf das öffentliche Leben. Bei der Energie- und Wasserversorgung bisher nicht, wie die Versorgungsunternehmen der Region auf SZ-Nachfrage mitteilen. "Grundsätzlich ist die Versorgungssicherheit mit Strom, Gas, Wasser und Abwasser als auch Fernwärme gewährleistet", erklärt Sandra Tempel, Kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtwerke Zittau GmbH. Es habe derzeit auch noch keine Einschränkungen gegeben, fügt sie hinzu.

Ähnlich äußern sich die anderen Versorger. "Die Energie- und Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie nicht beeinträchtigt oder gefährdet", sagt Jana Otto, Geschäftsführerin der Stadtwerke Löbau GmbH. Derzeit gebe es keine Einschränkungen der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in ihrem Verantwortungsbereich, teilt Michael Kuba von der Süd-Oberlausitzer Wasserver- und Abwasserentsorgungs GmbH (Sowag) mit.

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Wie Enso und Enso Netz ihrerseits mitteilen, laufe die Versorgung mit Strom und Gas im gesamten Versorgungsgebiet in Ostsachsen stabil und störungsfrei. Es gebe auch keinen Grund anzunehmen, dass sich daran etwas ändert, versichert Enso-Pressesprecher Stephan Hönigschmid. Auch mit reduzierter Mitarbeiterzahl sei die Versorgung der Bevölkerung mithilfe der Pandemiemaßnahmepläne gesichert. Um mögliche kritische Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Versorgungssicherheit zu verhindern, habe die Enso alle Veranstaltungen, Teilnahmen an Messen und Kongressen und größere Besprechungen abgesagt.

Nicht dringende Aufträge verschoben

Ganz ohne Auswirkungen bleibt die Corona-Krise aber auch bei den regionalen Versorgungsunternehmen nicht. "Um das Risiko zu minimieren, dass im Falle eines Coronaverdachts ein komplettes Team ausfällt, sind unsere Mitarbeiter zeitversetzt tätig", erklärt Sandra Tempel. "Damit werden wir auch zukünftig gegebenenfalls auftretende Störungen beheben können." Im Falle einer Störung haben die Mitarbeiter die Hygienemaßnahmen gemäß des Robert-Koch-Instituts einzuhalten. Da Störungen zumeist im Netz- oder Erzeugungsbereich auftreten, komme es nicht zum unmittelbaren Kontakt zu weiteren Personen, sodass keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen erforderlich werden, so Sandra Tempel.

Tätigkeiten, bei denen persönliche Kundenkontakte entstehen, werden - wenn möglich - verschoben, erklärt die Geschäftsführerin der Zittauer Stadtwerke. Auch bei der Sowag sind laut Kuba einige, nicht dringend zu erledigende Aufgaben, auch welche mit direktem Kundenkontakt, ausgesetzt worden.

Die Enso hat ihrerseits die Hygienemaßnahmen verstärkt und ihre Mitarbeiter sensibilisiert, sagt Hönigschmid.

Kundenbüros geschlossen

Veränderungen gibt es ebenso bei den Kundenbüros. Die Stadtwerke Zittau haben ihres an der Friedensstraße bis auf Weiteres geschlossen. Diese Maßnahme diene zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden. Die Kontaktaufnahme per E-Mail oder auch telefonisch sei natürlich weiterhin möglich, so das Unternehmen. Die Kunden können zudem den Online-Service auf der Internetseite der Stadtwerke Zittau nutzen.

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Auch die Stadtwerke Löbau sind seit Anfang dieser Woche ausschließlich telefonisch, per Fax oder E-Mail erreichbar - zu den gewohnten Geschäftszeiten. "Terminabsprachen erfolgen nur in begründeten Ausnahmefällen", weist Geschäftsführerin Jana Otto hin.

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