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Erneut zwei Corona-Fälle im Landkreis Meißen

Nur knapp acht Prozent der Infektionen treten bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren auf. Schulschließungen sollen künftig vermieden werden.

Bald geht die Schule wieder los. Kinder gelten nicht als Infektionsüberträger von Corona-Viren. Sie erkranken auch selbst nur selten an Covid-19.
Bald geht die Schule wieder los. Kinder gelten nicht als Infektionsüberträger von Corona-Viren. Sie erkranken auch selbst nur selten an Covid-19. © Symbolfoto: dpa

Meißen. Wieder zwei mehr.  Im Landkreis Meißen sind bislang 254 Personen positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Das teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Am Tag zuvor waren es noch 252. Aktuell befinden sich neun Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Es sind 30 Kontaktpersonen von positiven Fällen identifiziert worden.

Unabhängig vom Status der Quarantäne ist gegenwärtig keine Person in stationärer Behandlung. 20 Personen sind insgesamt verstorben.

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Wieder zwei Fälle mehr.
Wieder zwei Fälle mehr. © Gesundheitsamt Meißen
Immer noch flache Kurven, mit Ausreißversuchen.
Immer noch flache Kurven, mit Ausreißversuchen. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul ist vorn.
Radebeul ist vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen

Die Kinder in Sachsen und im Landkreis Meißen dürfen nach den Ferien ab 31. August Montag  wieder zur Schule. Sie kehren, wenn auch unter Auflagen, in ihren gewohnten Alltag zurück und erleben persönlichen Kontakt zu Schulkameraden,  Freunden und Lehrern. 

Dieses Miteinander ist besonders wichtig, denn Kinder brauchen andere Kinder zu ihrer Entwicklung, betont die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme.

 „Den rund elf Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind in der aktuellen Krise enorme Einschnitte zugemutet worden“, sagt Kinder- und Jugendarzt Professor Dr. Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. 

„Die wochenlange Schließung von Kitas und Schulen hat massive negative Konsequenzen für ihre soziale, kognitive, emotionale und gesundheitliche Entwicklung.“

Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts traten nur 2,7 Prozent der bekannten SARS-CoV-2 Infektionen in Deutschland bei Kindern unter 10 Jahren und lediglich 5 Prozent im Alter zwischen 10 und 19 Jahren auf. 

Das Risiko schwerer Verläufe ist bei Kindern und Jugendlichen extrem niedrig: Unter den mehr als 9.000 in Deutschland bisher bekannten Covid-19-Todesfällen fanden sich nur zwei Kinder im Alter bis 9 Jahre und zwei weitere im Alter zwischen 10 und 19 Jahren. 

Auch Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die sachgerecht behandelt werden, scheinen kein erkennbar erhöhtes Risiko für eine schwerere Covid-19-Erkrankung zu haben. 

Bei auftretenden Infektionen in den Kinder-Einrichtungen soll künftig eine vollständige Schließung durch Testungen und Nachverfolgung von Infektionsketten soweit als möglich vermieden werden. 

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