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Meißen

Ein weiteres Corona-Todesopfer im Kreis Meißen

Jetzt gibt es insgesamt 221 positiv Getestete im Landkreis Meißen. Frisöre und Kosmetikstudios dürfen ab Montag öffnen, doch es gelten strenge Regeln.

Das Coronavirus ist seit Wochen auch im Kreis Meißen aktiv. Doch der Anstieg der Infizierten lässt deutlich nach.
Das Coronavirus ist seit Wochen auch im Kreis Meißen aktiv. Doch der Anstieg der Infizierten lässt deutlich nach. © SZ

Meißen. Die Corona-Ampeln  im Landkreis Meißen schalten nach und nach von rot auf grün. Die nächsten Lockerungen setzen am Montag ein. Die Zahl der positiven Tests liegt am Samstag  bei insgesamt 221. Das ist einer mehr als am Vortag. 175 Infizierte sind genesen und konnten die häusliche Isolation beenden. Das teilte das Landratsamt am Samstag mit. Acht Patienten wurden am Freitag nach wie vor stationär behandelt, zwei davon intensivmedizinisch.  17 Patienten sind gestorben. Das ist einer mehr als am Freitag.

Friseursalons ab Montag wieder öffnen. Hier gelten strenge Hygienestandards.  Fußpfleger und Nagelstudios können  ihre Arbeit unter Auflagen wie Einmal-Handschuhe, Mund-Nase-Bedeckung, gute Raumlüftung ihre Arbeit aufnehmen. Auch Kosmetikstudios dürfen ab Montag öffnen, doch gesichtsnahe Dienstleistungen sind erst ab der 20. Kalenderwoche möglich. In Zusammenarbeit mit der zuständigen Berufsgenossenschaft werden verbindliche Hygienevorgaben erarbeitet. Da das Kundeninteresse an all diesen Leistungen sehr hoch ist, wird den Betrieben die Möglichkeit eingeräumt, Kunden bis 22 Uhr zu bedienen.   

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Die meisten Infizierten in Sachsen leben laut Robert Koch-Institut  im Landkreis Zwickau (769). Der Landkreis Meißen ist vierletzter vor Chemnitz (193), dem Landkreis Leipzig (187) und Nordsachsen (134). Die weltweit am meisten Infizierten mit 1,1 Millionen sind in  den USA getestet worden. Deutschland ist mit 164.000 jetzt sechster.

Zum Thema Coronavirus im Landkreis Meißen berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog!

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