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Meißen

Heute kein Anstieg der Meißner Fallzahlen

Dennoch bleiben die Ermittlerteams des Gesundheitsamtes bestehen. Hinweis der Verkehrsgesellschaft: Busfahrer müssen keine Maske tragen.

Besser, man hat immer eine dabei. Masken werden jetzt fast überall Pflicht. Auch auf der Besuchertribüne des sächsischen Landtags.
Besser, man hat immer eine dabei. Masken werden jetzt fast überall Pflicht. Auch auf der Besuchertribüne des sächsischen Landtags. © Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild

Meißen. Amtsärztin Petra Albrecht hatte zur Sitzung des Meißner Krisenstabes am Sonntag gute Nachrichten.  Es wurden insgesamt 221 positive Testergebnisse ermittelt.  Das sind ebenso viel wie am Samstag. Für 178 Personen konnte die Quarantäne nach überstandener Infektion aufgehoben werden, sieben Patienten werden noch stationär behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Die Zahl der verstorbenen Infizierten liegt aktuell bei 17. Das ist ebenfalls keine Steigerung zum Samstag. 60 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolation. 

Die Entwicklung der Infektionen im Landkreis Meißen, so die Amtsärztin, sei sehr optimistisch. Dennoch wird das Gesundheitsamt die Zahl der Ermittlerteams aktuell nicht reduzieren. "Die Mitarbeiter in den Teams erledigen andere wichtige Aufgaben", informierte Petra Albrecht, "die in den letzten Wochen liegengeblieben sind." Die Vorsicht ist berechtigt, denn mit der Rückkehr in den Alltag wird sich auch das Zusammentreffen etwa in Schulen, Kitas, auf Spielplätzen oder an anderen Orten nicht mehr so strikt vermeiden lassen wie bisher. Abstand halten bleibt dennoch die wichtigste Alltagsregel.

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Ein Schwerpunkt im Landkreis Meißen sind nach wie vor die Altenpflegeheime. Am 4. Mai wird in dem Radebeuler Heim erneut getestet. "Schon beim geringsten Verdacht auf eine Corona-Infektion in einem der Heime werden sofort Tests angeordnet", sagte die Amtsärztin. Auch Unternehmen im Landkreis Meißen lassen inzwischen ihre Angestellten testen. Das ist möglich geworden, da sich die Laborkapazitäten erweitert haben.

Zum Tragen einer Mund-Nase-Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln sind nur die Fahrgäste verpflichtet. Ein Piktogramm beim Einstieg weist darauf hin. "Die Benutzung einer Maske durch die Fahrer während der Fahrt", so die Verkehrsgesellschaft Meißen, "ist gefährlich, denn durch die Abdeckung wird das Gesichtsfeld eingeschränkt und es kann zu Sauerstoffmangel und damit zu einer Leistungsminderung kommen."

 Die meisten Infizierten in Sachsen leben laut Robert Koch-Institut im Landkreis Zwickau (769). Der Landkreis Meißen ist viertletzter vor Chemnitz (195), dem Landkreis Leipzig (187) und Nordsachsen (134). Die weltweit am meisten Infizierten mit 1,13 Millionen sind in den USA getestet worden. Deutschland ist mit 165.000 jetzt sechster.

Zum Thema Coronavirus im Landkreis Meißen berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog!

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