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Wieder zwei neue Corona-Fälle im Landkreis Meißen

Tests sind für Reiserückkehrer bis zu drei Tagen nach der Wiedereinreise kostenlos. Es gibt schon Überlegungen für ein Alkoholverbot in Gaststätten.

Leere Tische stehen vor einem Restaurant. Die Corona-Krise sorgt für Einbußen in der Gastronomie. Am Wochenende waren in Berlin in einigen Bars und Kneipen zahlreiche Verstöße gegen die Pandemie-Regeln festgestellt worden. Jetzt droht sogar Alkoholv
Leere Tische stehen vor einem Restaurant. Die Corona-Krise sorgt für Einbußen in der Gastronomie. Am Wochenende waren in Berlin in einigen Bars und Kneipen zahlreiche Verstöße gegen die Pandemie-Regeln festgestellt worden. Jetzt droht sogar Alkoholv © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/

Meißen. Schleicht sich das Virus langsam wieder zurück in den Landkreis Meißen? Laut Landratsamt sind im Landkreis bis Dienstag 248 Personen positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden. Dies sind zwei Personen mehr als am Vortag. Von den positiv getesteten Personen befinden sich vier Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Dazu kommen zwei Kontaktpersonen. Unabhängig vom Status der Quarantäne ist aktuell kein Patient stationär aufgenommen. 20 Personen sind insgesamt bisher verstorben.

Das Landratsamt weist drauf hin, dass sich seit 8. August Urlauber nach der Einreise aus Risikogebieten auf das Coronavirus testen lassen müssen. Alternativ können Rückkehrer aus Risikogebieten ein negatives Testergebnis vorlegen, das bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf.

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Innerhalb von 72 Stunden nach Einreise sind die Corona-Tests kostenlos. In Sachsen können sich Rückkehrer in den Testcentern an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle sowie bei Hausärzten kostenlos testen lassen. Die ständig aktualisierte Liste des Robert Koch-Instituts zu den Risikogebieten finden Interessierte hier.

Immer noch schön flach.
Immer noch schön flach. © Gesundheitsamt Meißen
Ein kleiner Anstieg.
Ein kleiner Anstieg. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul bliebt vorn.
Radebeul bliebt vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen

Zudem ist die Sächsische Quarantäne-Verordnung weiterhin gültig. Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten direkt nach der Ankunft in Quarantäne begeben. Auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses sind sie verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Auf der Website des Freistaates Sachsen finden Interessierte aktualisierte Hinweise für Einreisende nach Sachsen. Außerdem können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen nach wie vor an die zentrale Corona-Hotline wenden: 0800 100 0214.

Beunruhigende Nachrichten aus Berlin

Beunruhigende Nachrichten für Restaurantbesitzer kommen aus Berlin. Obwohl in der Hauptstadt wieder alle Kneipen und Bars rund um die Uhr öffnen können, müssen sie sich wieder auf stärkere Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämter einstellen. Das kündigte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) in der Berliner Morgenpost an. Kalayci denke zudem über ein Alkoholverbot in der Gastronomie nach, wenn sich die Disziplin nicht verbessere. Abstandsregeln würden oft nicht eingehalten. Auch die Dokumentationspflicht würde sehr nachlässig gehandhabt. „Ich bin sehr, sehr besorgt. Berlin ist immer in Gefahr, ein Hotspot zu werden“, sagte Dilek Kalayci.

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