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Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Meißen

Insgesamt gibt es jetzt 262 positiv getestete Personen. Neue Studie: Fast drei Viertel arbeiten gern im Homeoffice. Auch Beschäftigte mit Kindern.

Homeoffice ist im Kommen. Immer mehr Firmen erlauben es ihren Mitarbeitern. Die schätzen vor allem den Wegfall des Arbeitsweges als positiv. Außerdem spart Homeoffice Geld.
Homeoffice ist im Kommen. Immer mehr Firmen erlauben es ihren Mitarbeitern. Die schätzen vor allem den Wegfall des Arbeitsweges als positiv. Außerdem spart Homeoffice Geld. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Meißen. Diesmal gleich drei. Im Landkreis Meißen gibt es zum Start der neuen Woche drei weitere positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen. Damit sind bislang 262 Personen positiv getestet worden. Das teilte das Landratsamt am Montag mit. Zehn Personen befinden sich in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind 38 Kontaktpersonen von positiven Fällen identifiziert worden. In stationärer Behandlung ist kein Corona-Patient. 20 Personen sind insgesamt verstorben.

Radebeul vorn. 
Radebeul vorn.  © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen
Diesmal ein Anstieg. 
Diesmal ein Anstieg.  © Gesundheitsamt Meißen
Flache Kurven mit Drang nach oben. 
Flache Kurven mit Drang nach oben.  © Gesundheitsamt Meißen

Obwohl die Voraussetzungen oft gegeben waren, wurde Homeoffice in Deutschland vor der Corona-Krise eher stiefmütterlich behandelt. Bei einem Viertel der Unternehmen war Homeoffice grundsätzlich nicht möglich. Nur ein Fünftel der Befragten in einer neuen Studie der IUBH Internationalen Hochschule gibt an, dass Heimarbeit an mehr als drei Tagen pro Woche möglich war.

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Nach Corona hat sich das geändert. 72 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sie grundsätzlich gern von zu Hause aus arbeiten – und können sich vorstellen, auch in Zukunft mehr Gebrauch davon zu machen. „Auch Befragte mit Kindern sind nach eigenen Angaben mit gerade mal sechs Prozentpunkten Unterschied nur geringfügig unproduktiver als kinderlose Kollegen,“ so Prof. Dr. Regina Cordes, Studienleiterin IUBH.

Als positiv nennen viele, dass im Homeoffice selbstbestimmteres (68 Prozent) und effizienteres (61 Prozent) Arbeiten sowie mehr Freizeit (57 Prozent), etwa durch den Wegfall des Arbeitsweges, möglich ist. Fast jeder zweite Befragte gibt an, sich seit der Arbeit im Homeoffice energiegeladener zu fühlen, mehr als 50 Prozent fühlen sich ausgeglichener. Ebenso viele geben an, weniger Geld auszugeben als vor der Pandemie, beispielsweise durch den Wegfall der Kantinenkosten.

Die Nachteile des Homeoffice spielten eine vergleichsweise geringe Rolle für die Studienteilnehmer: So empfinden nur 15 Prozent, dass sie im Homeoffice weniger produktiv sind, während zehn Prozent die Ausstattung im heimischen Büro bemängeln. Mit Blick auf die Zukunft gehen 42 Prozent der Befragten davon aus, dass es nach der Corona-Pandemie mehr Homeoffice-Angebote als vor der Krise geben wird. 27 Prozent glauben, dass die Regelungen unverändert bleiben werden und 15 Prozent erwarten weniger Möglichkeiten, von zu Hause aus zu arbeiten. Vier von fünf Befragten wünschen sich, auch künftig zumindest gelegentlich zu Hause zu arbeiten.

Befragt wurden 550 Personen – darunter 75 Geschäftsführer, 150 aus der mittleren Führungsebene und 325 fachliche Mitarbeiter. 

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