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Corona-Tests bei Bautzener Schülern

Wissenschaftler untersuchen die Verbreitung des Virus an zehn Schulen in Sachsen, darunter drei im Landkreis Bautzen.

Wissenschaftler untersuchen die Verbreitung des Coronavirus an zehn Schulen in Sachsen, darunter drei im Landkreis Bautzen.
Wissenschaftler untersuchen die Verbreitung des Coronavirus an zehn Schulen in Sachsen, darunter drei im Landkreis Bautzen. © Oliver Berg/dpa

Bautzen. Wie stark ist das Coronavirus unter Jugendlichen verbreitet? Dieser Frage gehen Dresdner Wissenschaftler in einer groß angelegten Studie nach. Nach Angaben der TU Dresden sollen dafür 1.000 Gymnasiasten, Ober- und Berufsschüler getestet werden. Zehn Schulen wurden dafür ausgewählt, darunter drei aus dem Landkreis Bautzen: das Sorbische Gymnasium und die Oberschule Gesundbrunnen in Bautzen sowie die Oberschule Elstra.

Die ersten Blutproben sind schon entnommen. Seit dem 25. Mai ist ein Ärzteteam der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums der TU Dresden an den Schulen unterwegs. Die Teilnahme an der Studie erfolgt freiwillig und nach Rücksprache mit den Eltern. Die Schüler wurden zuvor angeschrieben.

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Auch Lehrer können sich testen lassen

Den Jugendlichen werden jeweils fünf Milliliter Blut entnommen. Es soll im Institut für Mikrobiologie auf Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus untersucht werden. „Wir erhoffen uns davon einen Aufschluss über die Durchseuchungsrate in der Altersgruppe der 14- bis 18-Jährigen“, sagt Professor Reinhard Berner von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum. Er betreut gemeinsam mit Dr. Jakob Armann die Studie. Auch für die Lehrer der jeweiligen Schulen besteht die Möglichkeit, sich testen zu lassen.

Über das Coronavirus informieren wir Sie laufend aktuell in unserem Newsblog.

Nach einer ersten Blutentnahme, die für alle Schulen voraussichtlich Mitte Juni abgeschlossen sein wird, soll es noch vor den Sommerferien eine zweite Testreihe geben. Der Vergleich der beiden Datenreihen soll Erkenntnisse darüber liefern, ob und wie stark sich das Virus in den einzelnen Altersgruppen verbreitet.

„Die Bereitschaft, sich an dem wissenschaftlichen Projekt zu beteiligen, ist sehr groß“, sagt Professor Reinhard Berner. Schon in den ersten Tagen konnten fast 200 Blutproben entnommen werden. (SZ)

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