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Wieder ein Corona-Fall mehr im Landkreis Meißen

Für Menschen, die psychisch unter der Pandemie leiden, hat eine Universität ein Hilfsprogramm entwickelt. Es ist auch für Kinder geeignet und kostenlos.

Corona hat bei vielen Menschen Stresssymptome ausgelöst wie Frust, Überforderung oder das Gefühl, nicht frei zu sein. Forscher der Berliner Humboldt-Universität haben deshalb nun ein spezielles Hilfsprogramm entwickelt.
Corona hat bei vielen Menschen Stresssymptome ausgelöst wie Frust, Überforderung oder das Gefühl, nicht frei zu sein. Forscher der Berliner Humboldt-Universität haben deshalb nun ein spezielles Hilfsprogramm entwickelt. © dpa-tmn

Meißen. Und noch einer mehr. Eine weitere positiv getestete Person ist am Donnerstag  im Landkreis Meißen hinzugekommen. Damit gibt es insgesamt 264 positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen. Von diesen befinden sich sechs Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. 17 Kontaktpersonen von positiven Fällen sind identifiziert worden. Das teilte das Landratsamt mit.

Aktuell wird keine Person stationär behandelt. 20 Personen sind bisher insgesamt im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

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Zwei flache Kurven mit Drang nach oben.
Zwei flache Kurven mit Drang nach oben. © Gesundheitsamt Meißen
Wieder ein Fall mehr.
Wieder ein Fall mehr. © Gesundheitsamt Meißen
Radebeul vorn.
Radebeul vorn. © Gesundheitsamt Meißen
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen.
Die mittlere Altersgruppe ist am stärksten betroffen. © Gesundheitsamt Meißen

Viele Menschen sind durch die Corona-Pandemie schwer erkrankt oder gestorben. Der durch die Krise ausgelöste Ausnahmezustand hat zu enormen Einschränkungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche geführt: Frust, Ärger, Überforderung, Jobverlust, Trauer, das Gefühl, nicht frei zu sein. Bei etlichen Personen halten diese Stress-Symptome an.  Ein Therapeutenteam am Institut für Psychologie der Humboldt Universität Berlin berät im Rahmen einer Befragung, wie Betroffene mit ihren Belastungen  umgehen können.

Prof. Dr. Ulrike Lüken und Prof. Dr. Julia Asbrand haben ein Hilfsangebot entwickelt. Damit sollen Betroffene lernen, besser mit psychischen Belastungen umzugehen, um ihr Wohlbefinden zu stärken. Im Rahmen einer Klinischen Studie können Kinder, Eltern und Erwachsene ohne Kinder an dem altersübergreifenden Hilfsprogramm für psychischen Stress in der Corona-Krise kostenfrei teilnehmen.

Dazu ist das  Ausfüllen eines Online-Fragebogens auf der Homepage nötig. Danach folgt eine Online-Beratung über einen Zeitraum von vier Wochen zu Themen wie  Schlafproblemen, depressiver Stimmung, Angst, Sorgen, Konflikten. Möglich ist auch die Einladung zur Teilnahme an einem sechswöchigen Gruppenprogramm. Es besteht zudem die Möglichkeit der Spende einer Haarprobe für die Studie, um daraus den Stress der vergangenen Monate abzulesen.

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