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Sebnitz

Coronavirus und die Schweinemastgegner

Die Bürgerinitiative hatte zum Infogespräch eingeladen. Viele Stühle blieben frei. Auch sonst ist noch vieles offen.

Der Ausbau der Schweinemastanlage in Langenwolmsdorf bei Stolpen ist weiterhin ein Thema.
Der Ausbau der Schweinemastanlage in Langenwolmsdorf bei Stolpen ist weiterhin ein Thema. © Daniel Schäfer

Jetzt schlägt der Coronavirus auch Bürgerinitiativen ins Kontor, wie zum Beispiel bei den Gegnern der Schweinemastanlage im Stolpener Ortsteil Langenwolmsdorf. Die Bürgerinitiative hatte für Mittwoch zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. An diesem Tag waren solche Veranstaltungen noch erlaubt. Mit reichlich 120 Leuten hatte die Bürgerinitiative gerechnet. "Der Abend stand natürlich auch unter dem Schrecken durch den Virus und zusätzlich unter den Auflagen namentliche Erfassung aller Anwesenden und Vorschriften für die Hygiene", sagt Ulrich Michel von der Bürgerinitiative. 

Von den bereitgestellten 120 Stühlen waren nur 60 besetzt. Viele haben möglicherweise wegen eventueller Ansteckung dann doch von einem Besuch der Veranstaltung Abstand genommen. Dennoch nutzte die Bürgerinitiative die Gelegenheit, um unter anderem über den gestarteten Spendenaufruf zu informieren. 

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Die Bürgerinitiative hat sich entschlossen, vor Gericht ziehen. Um juristischen Beistand finanzieren zu können, wurde ein Spendenaufruf gestartet. Man geht davon aus, dass das juristische Vorgehen gegen die Anlage mit Kosten von bis zu 10.000 Euro verbunden ist und - je nach notwendigen Verfahrensschritten - über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu mehreren Jahren laufen könnte. Die Bürgerinitiative und der BUND Sachsen zeigen sich entschlossen, diesen langen und teuren Rechtsstreit "für die Anwohner und Betroffenen, Natur und Umwelt und das Tierwohl" auf sich zu nehmen, wie es in dem Spendenaufruf heißt. 

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