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Coswiger Straße soll für Fußgänger sicherer werden

Der Radebeuler Stadtrat hat den grundhaften Ausbau der Straße in Naundorf beschlossen. Ein Bautermin steht noch nicht fest.

Neben Kraftfahrern nutzen die Coswiger Straße vor allem Fußgänger. Jedoch ein durchgängiger Gehweg fehlt.
Neben Kraftfahrern nutzen die Coswiger Straße vor allem Fußgänger. Jedoch ein durchgängiger Gehweg fehlt. © Arvid Müller

Radebeul. Dass die Sanierung der Coswiger Straße im Radebeuler Stadtteil Naundorf notwendig sei, sehe jeder, der über sie fahre, meint Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos). Von wiederholten Flickversuchen zeugen die verschiedenen Asphaltschichten und dennoch weist die Fahrbahn Risse und Löcher auf. 

Im Gerinne sowie entlang der Bordkanten liegen Steine krumm und schief. Der Fußweg besteht nur aus Schotter, wenn er überhaupt vorhanden ist. Der Stadtrat hat daher den grundhaften Ausbau auf seiner Sitzung vor der Sommerpause beschlossen.

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Die Coswiger Straße zählt zwar nicht zu den Hauptstraßen der Lößnitzstadt, aber für Fußgänger hat sie eine hohe Bedeutung. Sie dient als Verbindung zwischen dem Stadtteil Naundorf und dem S-Bahn-Haltepunkt Zitzschewig, als Schulweg zwischen den Siedlungsgebieten nördlich der Bahn und der Grundschule und das Kinderhaus Naundorf. 

Jedoch ist der Weg derzeit für Passanten nicht durchgängig sicher. Wegen der beengten Verhältnisse im Abschnitt zwischen Johannisbergstraße und Großstückenweg - an der schmalsten Stelle beträgt der Abstand zwischen den Grundstücksgrenzen lediglich 5,70 Meter - fehlt ein durchgängiger Gehweg. Um einen ununterbrochenen Fußweg entlang der Ostseite zu schaffen, wird die Fahrbahn in der Engstelle geschmälert.

 Ihre Breite wird dort um 1,20 Meter auf 4,50 Meter verringert. Zwei Pkw können künftig dennoch im Begegnungsfall aneinander vorbeifahren, wenn sie ihre Geschwindigkeit drosseln und den Gegebenheiten anpassen, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung. Im weiteren Abschnitt zwischen Großstückenweg und Bahndamm ist die Fahrbahn 6,50 Meter breit. Damit können am Rand Anwohner und ihre Besucher problemlos parken. Rund 450.000 Euro sind als Baukosten veranschlagt.

Einen Bautermin gibt es derzeit noch nicht. Erst muss die Gesamtfinanzierung stehen. „Wir müssen sehen, was der Haushalt 2021 hergibt“, sagt Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos). Im kommenden Jahr haben im Straßenbau jedoch Waldstraße und Weintraubenstraße oberste Priorität. Es sei aber gut, immer ein oder zwei Straßenbauvorhaben fertig geplant vorliegen zu haben, so OB Wendsche.

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