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Crostaer Jugendliche pflanzen 600 Lärchen

„Jetzt sehen die kleinen Lärchen vielleicht noch etwas unscheinbar aus, aber in fünf Jahren sind sie schon zwei Meter hoch“, sagt Peter Schiemann, der stellvertretende Gemeindewehrleiter von Großdubrau.

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Von Carmen Schumann

„Jetzt sehen die kleinen Lärchen vielleicht noch etwas unscheinbar aus, aber in fünf Jahren sind sie schon zwei Meter hoch“, sagt Peter Schiemann, der stellvertretende Gemeindewehrleiter von Großdubrau. „Dann bilden sie ein kleines Wäldchen und unsere Jungs können voller Stolz sagen: Das haben wir gepflanzt“. Zusammen mit sieben Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Crosta und vier aktiven Feuerwehrleuten sowie weiteren freiwilligen Helfern setzte er am Sonnabendvormittag auf einer alten Schuttgrube der Margarethenhütte am Ortseingang von Großdubrau 600 junge Lärchen in die Erde. Die Bäumchen sind gesponsert von der „Blaue Adria GbR“.

Damit die Rehe die Jungpflanzen nicht verbeißen können, wurde um das 3 000 Quadratmeter große Areal ein Schutzzaun gebaut. Revierförster Holm Berger ist auch mit von der Partie, damit von der fachlichen Seite alles seine Richtigkeit hat. „Die Lärchen sind für den kargen Boden hier besonders gut geeignet“, weiß der Fachmann. Vor Jahren sei bereits einmal ein Versuch unternommen worden, Eichen anzupflanzen, der jedoch gescheitert sei.

„Eine solche Pflanzaktion findet bei der Jugendfeuerwehr Crosta jedes Jahr einmal statt“, erklärt Peter Schiemann. „Wir wollen schließlich auch mal was anderes machen, als immer nur Feuerwehr!“ Durch solche Aktivitäten bekämen die jungen Leute einen ganz anderen Bezug zur Natur, findet er. Außerdem sei die Arbeit der Jugendfeuerwehr nicht hoch genug einzuschätzen. Schiemann: „Dadurch sind die Kinder und Jugendlichen beschäftigt und lungern nicht auf der Straße herum“.