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Bautzen

Cunewalde gewinnt den Sachsenpokal

300 begeisterte Oberlausitzer Fans feiern mit ihrem Team den klaren Erfolg des Cunewalder Handballteams im Sachsenpokal in Döbeln.

Nach dem souveränen 30:22-Finalsieg über die dritte Vertretung der SG Leipzig präsentieren sich die Cunewalder Handballer hier mit dem Sachsenpokal – in extra angefertigten T-Shirts. Der Optimismus war offenbar schon vorher groß im Oberland.
Nach dem souveränen 30:22-Finalsieg über die dritte Vertretung der SG Leipzig präsentieren sich die Cunewalder Handballer hier mit dem Sachsenpokal – in extra angefertigten T-Shirts. Der Optimismus war offenbar schon vorher groß im Oberland. © privat

Handball. Die Freude der Cunewalder Spieler und ihrer mitgereisten Fans kannte am Sonnabend in der Döbelner Stadtsporthalle keine Grenzen. Nach starken 60 Minuten und dem 30:22 (13:11)-Triumph über die dritte Mannschaft der SG Leipzig haben sich die Oberlausitzer den Landespokal geholt. Trainer Carsten John war nach der Begegnung überglücklich: „Wir wollten dieses Ziel unbedingt erreichen, da wir als Team bereits letztes Jahr im Pokalfinale gestanden haben.“ Damals verlor Cunewalde nach zweimaliger Verlängerung unglücklich gegen die HSG Neudorf/Döbeln.

Dass das Finale am Sonnabend erneut ein Highlight war, lag auch an den rund 300 Cunewalder Schlachtenbummlern. „Oftmals als Phrase benutzt, aber heute definitiv ein Fakt: Die Fans waren unser achter Mann. Sie haben einen großen Anteil am Erfolg“, freute sich auch Co-Trainer und Vizepräsident Florian Sieber über die Unterstützung der Zuschauer.

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Torhüter bietet sicheren Rückhalt

Auf Cunewalder Seite kristallisierte sich schon früh Torhüter Alexander Anys als bärenstarker Rückhalt heraus. Angetrieben von seinen Paraden setzte sich das John-Team bis zur Pause auf 13:11 ab und der Coach verteilte das erste Lob: „Gerade in der Schlussphase der ersten Halbzeit hat Christian Israel Verantwortung übernommen und einige Kanonen in das Leipziger Gehäuse geschleudert.“ Israel war am Ende mit neun Treffern auch der beste Werfer. Zu Beginn der zweiten Hälfte brannte Cunewalde – angetrieben vom eigenen Anhang – ein wahres Feuerwerk ab. In kurzer Zeit erzielten die Jungs aus der Oberlausitz vier Treffer ohne Gegentor und setzten sich auf 17:11 ab. Die Feierlichkeiten begannen im Gästeblock bereits nach 55 Minuten und der Party-Marathon wurde gestartet. Carsten John sagte nach dem Abpfiff: „Der Verein, das Dorf und das Publikum können stolz sein auf unser Team.“ (ck)