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Da hat Dipps Glück gehabt

über die neue Zukunft des Dippser Bahnhofs

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Regine Schlesinger

Als man im Dippoldiswalder Rathaus darüber nachdachte, bei der Versteigerung des Dippoldiswalder Bahnhofsgebäudes mitzubieten, ging es vor allem darum, zu verhindern, dass jemand den Zuschlag bekommt, der in der Immobilie nur ein Spekulationsobjekt sieht, dem es gar nicht darum geht, das Haus neu zu nutzen, sondern nur darum, es bei erstbester Gelegenheit für ein paar Tausend Euro mehr wieder loszuschlagen. Damit wäre Dippoldiswalde nicht gedient gewesen. Schließlich laufen gerade verschiedene Bemühungen, dieses Areal der Dippoldiswalder Unterstadt aufzuwerten. Dafür hat sich auch im Umfeld des Bahnhofsgebäudes schon einiges getan. Doch die Geschichte scheint einen glücklicheren Ausgang zu nehmen. Der neue Eigentümer hat konkrete Pläne mit dem Haus. Dass er sie auch umsetzen wird, dafür spricht das Gebäude Dr.-Friedrichs-Straße 27, Sitz des Vereins Pro Jugend. Auch das hat der Investor aus Dresden erworben. Mit der Sanierung ist er inzwischen fast fertig. Das Haus ist voll vermietet, also dürfte er keine schlechte Arbeit hingelegt haben. Ob auch sein Plan für ein Café in der einstigen Wartehalle aufgeht, bleibt abzuwarten. Eine schöne Sache wäre ein solches Café aber schon.