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Daehne macht Druck beim Radweg

Mit dem müden Herangehen Dresdens an die Verbindung Liegau-Langebrück will sich der Grünen-Stadtrat nicht abfinden.

© dpa

Von Jens Fritzsche

Liegau-Augustusbad. Nein, lockerlassen ist nicht sein Ding. Radebergs Grünen-Stadtrat Rolf Daehne will beim Kampf um den Radweg zwischen Radebergs Ortsteil Liegau und dem zu Dresden gehörenden Langebrück endlich mehr Druck auf die Stadt Dresden erzeugen. Und so nutzte er jetzt seine guten Kontakte zur Grünen-Fraktion im sächsischen Landtag, die sich jetzt mit einer Anfrage an Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) wandte, der für den Radwegbau entlang von Staatsstraßen zuständig ist. Das, so hofft der Radeberger nun, „könnte den Bau eines Radweges zwischen Liegau und Langebrück beschleunigen“.

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Der sichere Weg entlang der viel befahrenen S180 zwischen Langebrück und Liegau-Augustusbad wird bekanntlich seit Jahren gefordert – auch, weil der Weg nicht zuletzt für die Schulkinder wichtig ist. „Nun hat Dresden endlich reagiert und diesen Abschnitt in das aktuelle Radverkehrskonzept aufgenommen“, freut sich Rolf Daehne. Allerdings ist die Freude getrübt: „Denn der Radweg wurde nur mit Prioritätsstufe 3 aufgenommen, der niedrigsten Stufe“. Da der Radweg auf der Strecke zwischen den Ortsschildern aber nicht von der Stadt, sondern vom Land gebaut werden müsse, so der Radeberger, will er wissen, „ob dort das Wollen der Dresdner Radwegeplaner auch schon zu realem Handeln geführt hat“. Und das soll nun die Anfrage im Landtag klären. Und so wollen die Grünen im Landtag unter anderem wissen, ob der Radweg bereits ins entsprechende Förderprogramm aufgenommen worden ist, wann mit einem Baustart zu rechnen ist und natürlich auch, wann die ersten Radfahrer den Weg werden nutzen können.

Auch für den Radweg zwischen Liegau und der Lotzdorfer Straße hatte sich Rolf Daehne ja schon ins Zeug gelegt. Anfang 2016 hatte er gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern immerhin 1 124 Unterschriften gesammelt und dem Petitionsausschuss im Landtag übergeben. Was durchaus geholfen hat, so Liegaus Ortsvorsteher Gabor Kühnapfel (SPD) jüngst zur SZ. „Demnächst dürfte die entsprechende Vorplanung des zuständigen Landesamtes für Straßenbau in Radeberg eingehen!“