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Dammkrone neu befestigt in Glashütte

Am Hochwasserdamm im Prießnitztal hat es Setzungen gegeben. Jetzt wird ein Steinbord gesetzt. Wie der weitere Schäden verhindert.

Matthias Bernhardt und Tom Bernhardt sichern hier mit einem Steinbord die Dammkrone am Prießnitzdamm in Glashütte, um weitere Setzungen zu vermeiden.
Matthias Bernhardt und Tom Bernhardt sichern hier mit einem Steinbord die Dammkrone am Prießnitzdamm in Glashütte, um weitere Setzungen zu vermeiden. © Karl-Ludwig Oberthuer

Am Hochwasserschutzdamm im Prießnitztal oberhalb von Glashütte wird zur Zeit die Dammkrone ausgebessert. Hier sind Setzungen entstanden, die jetzt beseitigt werden, informiert die Landestalsperrenverwaltung. "Die Setzungen stellen keine Gefährdung für die Standsicherheit des Dammes dar. Sie können jedoch bei der Bewirtschaftung des Dammes zu Problemen führen", teilt Britta Andreas von der Pressestelle der Talsperrenverwaltung mit. Daher werden auf der Luft- und auf der Wasserseite entlang der Dammkrone Tiefbordsteine eingebaut. Damit wird vermieden, dass der Boden auf der Dammkrone seitlich wegrutschen kann. Es ist geplant, die Bauarbeiten bis Ende der nächsten Woche abzuschließen.  

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Der Damm oberhalb von Glashütte wurde nach dem Augusthochwasser 2002 wiederaufgebaut und anschließend deutlich von elf auf dreißig Meter erhöht. Er wird als grüner Damm bewirtschaftet, der nur im Hochwasserfall Wasser aufstaut und bis zu einer Million Kubikmeter Wasser fassen kann. 

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