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Görlitz

Darum dauert's jetzt länger auf der B6 

An der Bundesstraße in Markersdorf wird eine Stützmauer saniert. Kraftfahrer müssen sich gedulden.

Blick auf die B6 in Markersdorf.
Blick auf die B6 in Markersdorf. © Pawel Sosnowski

Seit Beginn dieser Woche müssen Kraftfahrer auf der B 6 in Markersdorf ein paar Minuten mehr Fahrtzeit einplanen, ganz gleich, in welche Richtung sie fahren. Am Ortseingang aus Richtung Löbau kommend regelt eine Ampelanlage den Straßenverkehr. Die Straße ist halbseitig gesperrt. 

Besonders aufmerksam müssen Kraftfahrer sein, die aus Richtung Gersdorf auf die B 6 fahren wollen, die Einmündung liegt im Baustellenbereich. Grund für die Ampelregelung sind Bauarbeiten. „Es handelt sich hier um Arbeiten an einer etwa 70 Meter langen Stützmauer“, erklärt Franz Großmann vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv).

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An der Stützmauer hatte der Zahn der Zeit genagt, immerhin stammt sie aus dem Jahr 1900. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am 1. November abgeschlossen sein, sagt Großmann und erklärt: Bei der Stützmauer werden zunächst die Deckenplatten abgenommen. Danach erfolgt die Erneuerung der Kopfbalken sowie der Stützmauerklappe. Das Natursteinmauerwerk wird instand gesetzt. Außerdem montieren die Arbeiter ein Holmgeländer und regulieren eine Böschung. 

Die Kosten in Höhe von rund 160.000 Euro werden durch den Bund finanziert. Den Zuschlag für die Instandsetzung der alten Stützmauer hatte die Firma Hermann Neitsch Nachf. GmbH aus Cunewalde erhalten.

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