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Darum gehen wir gern zum Fasching

Sabine Tille aus Zittau ist seit 26 Jahren faschingsverrückt, wie sie sagt. Seitdem ist sie nicht nur in Hörnitz, sondern überall in der Region zur Narrenzeit bei vielen Veranstaltungen zu finden. „Es ist eine schöne Möglichkeit, tanzen zu gehen und Bekannte zu treffen“, sagt sie.

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Sabine Tille aus Zittau ist seit 26 Jahren faschingsverrückt, wie sie sagt. Seitdem ist sie nicht nur in Hörnitz, sondern überall in der Region zur Narrenzeit bei vielen Veranstaltungen zu finden. „Es ist eine schöne Möglichkeit, tanzen zu gehen und Bekannte zu treffen“, sagt sie. Aber nicht nur das: Für sie ist es von besonderem Reiz, sich immer wieder neu verkleiden zu können. Das hat sie schon als Kind gern getan. Zu jedem Thema denkt sie sich ein dazu passendes Kostüm aus, das sie dann selber näht. Besonders gern geht sie zum verkehrten Ball, denn da könne man sich richtig was einfallen lassen. „Die Faschingsclubmitglieder stecken so viel Arbeit in die Veranstaltungen, das kann ich nur bewundern,“ ist sie ganz begeistert. Auch an die sogenannten Farbpartys in Hörnitz erinnert sie sich gern. Dagegen ist Thomas Kalbas angetan vom Herschdurfer Fasching. Er hat bis auf die erste noch keine der 34 Saisons verpasst. Damals kam er durch die Schule zum Narrenvolk und blieb dabei. Nur wenn er arbeitsbedingt nicht kann, lässt er mal eine Veranstaltung aus. „Besonders gern erinnere ich mich an das Dudelsackmännerballett“, sagt er. Auch das Programm mit dem Dönerspieß wäre klasse gewesen. Sein privates Glück verdankt er ebenfalls dem Fasching. 1998 lernte er dort seine Frau Petra kennen. (es)