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Das Bangen um Schulen geht weiter

Kultusminister Steffen Flath (CDU) sprach am Freitag mit Landrat Bernd Greif (CDU).

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Von Regine Schlesinger

Konkrete Aussagen zur Zukunft von Schulen oder Klassen habe er in Dresden nicht bekommen, erklärte Landrat Bernd Greif gestern gegenüber der SZ. „Ich bin nicht schlauer zurückgekommen, als ich hingefahren bin.“

Immerhin konnte er noch einmal die Position des Kreises darstellen und dem Minister sagen, dass der Weißeritzkreis bei seinem Schulnetzplan bleibt. Wie der Landrat weiter berichtete, spielten in dem Gespräch die Grundschule in Hermsdorf/E. und die Mittelschulen in Glashütte, Geising, Kreischa und Bannewitz eine besondere Rollen. Argumenten für den Schul-Erhalt sei Flath jedoch mit dem Hinweis auf die Schülerzahlen begegnet, so Greif. Über den Komplex der Freitaler Schulen hatte es bereits zuvor ein Gespräch mit Freitals OB Klaus Mättig (CDU) gegeben.

Er habe angemahnt, die Kinder nicht nur als statistische Größe zu betrachten und auf die negativen Folgen hingewiesen, die Schulschließungen für das Osterzgebirge haben, informierte der Landrat. Er hoffe, dass in Dresden noch einmal nachgedacht und zugunsten des ländlichen Raumes entschieden wird. Fallen sollen diese Entscheidungen bis zum 27. Mai. Greif: „Wir bleiben am Ball.“