merken
PLUS Görlitz

Das blieb vom Abriss übrig

An der Bautzener Straße in Görlitz rückte diese Woche der Bagger an und tat fünf Tage lang sein Werk. Abgeschlossen sind die Arbeiten damit nicht.

© Nikolai Schmidt

Nur fünf Arbeitstage brauchte es, dann war von dem einsturzgefährdeten Gebäude Bautzener Straße 44 nicht mehr viel übrig. Arbeiter der Firma Köhler & Sohn haben es in dieser Woche komplett abgerissen, sogar das Kellergeschoss. Das wird nun verfüllt – aber nicht etwa mit Bauschutt, sondern mit Erdaushub von anderswo, erklärt Baggerfahrer Robert Rosenau.

© Nikolai Schmidt

„Wenn nichts dazwischen kommt, werden wir mit dem Verfüllen bis Dienstag fertig sein“, sagt er. Dann könnte die Bautzener Straße aus seiner Sicht wieder für den Verkehr freigeben werden. Rathaussprecherin Annegret Oberndorfer sagt, dass die Bauarbeiten zunächst durch die Stadt abgenommen werden müssen. Das könne kurzfristig passieren. Dort werde festgelegt, ab wann die Straße für den Verkehr freigegeben werden kann – und ob halbseitig oder vollständig. Abgeschlossen sind die Arbeiten damit nicht: Die nunmehr freistehenden Giebelwände der Nachbarhäuser 43 und 45 werden als Nächstes noch verputzt, bei der 45 müssen außerdem der Dachanschluss und Risse im Putz der Straßenfassade repariert werden.

TOP Reisen
TOP Reisen
TOP Reisen

Auf ins Weite, ab in die Erholung! Unsere Top Reisen der Woche auf sächsische.de!

Wie lange das dauert, ist noch nicht ganz klar, aber auf jeden Fall soll es schnell abgeschlossen werden. Offen ist auch, ob das Grundstück wieder bebaut wird. Theoretisch ist das denkbar. Darüber entscheiden aber die privaten Eigentümer. (SZ/ik) 

© Nikolai Schmidt

Mehr lokale Artikel:

www.sächsische.de/goerlitz

www.sächsische.de/niesky

Mehr zum Thema Görlitz