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Das hilft auch dem Tourismus

über befestigte Neiße-Ufer

Katja Schlenker

So schön ist es hier. Dieser Gedanke geht einem durch den Kopf, wenn man am Brechenden Ufer nördlich von Lodenau steht und auf die Neiße blickt. Natur pur, fernab der Staatsstraße 127. Viele Biber und andere Tiere bevölkern die Neiße-Ufer in dieser Region, erzählt Ortsvorsteher Andreas Ay. Doch damit dieses Kleinod erhalten bleibt, muss sich darum gekümmert werden. Denn ausgewaschene Ufer können gefährlich werden. Nicht nur für die Ortschaft, wenn das Wasser in der Neiße wieder ansteigt, sondern auch für andere Bereiche wie den Tourismus.

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Denn direkt nebenan verläuft der Oder-Neiße-Radweg. Zahlreiche Touristen kommen hier Jahr für Jahr mit dem Drahtesel vorbei. Vermutlich denken viele ebenfalls einfach nur Wow!, wenn sie an der Stelle anhalten, sich kurz hinsetzen und eine Rast einlegen. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn das Steilufer an der Neiße wirklich so arg unterspült worden wäre, dass der Radweg wegbricht. Dann hätte die Region noch ganz anderen Schaden genommen. Die Radler hätten über Umwege fahren müssen, vielleicht sogar fernab der Natur an der Neiße. Und die Reparatur hätte noch mehr gekostet als jetzt. Insofern hilft das befestigte Neiße-Ufer auch dem Tourismus in der Region.