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Dresden

Das Hotel mit dem schönen Blick

Das „Bellevue“ war für Dresdner wie die Botschaft aus einer anderen Welt. Vor 35 Jahren war Richtfest. 

Das Hotel „Bellevue“ war für Gäste aus dem Westen gedacht. Es sollte vor allem Devisen erwirtschaften. © Siegfried Thienel

Es ist noch immer eine noble Adresse. Den Namen verdankt das Hotel „Bellevue“ dem Blick auf die Silhouette der Altstadt, dem „Canaletto-Blick“, der von dort möglich ist. Der Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, hatte diese Ansicht oft auf Veduten festgehalten. Gebaut hat das Haus eine japanische Firma. Vor 35 Jahren wurde am 9. März 1984 die Richtkrone aufgezogen, Hunderte Luftballons stiegen in den Himmel, SED-Bezirkschef Hans Modrow schüttelte dem japanischen Botschafter Yuzuru Murakami die Hand. In der Presse wurde die architektonische Gestaltung des neuen Hauses gelobt, die sich gut in das Stadtbild einfüge. Sogar ein 1632 erstmals erwähntes Bürgerhaus sei einbezogen worden, hieß es.

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