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Bürgermeisterin spricht über das "Abschiebe-Leck"

Erstmals äußert sich Kristin Kaufmann zu dem Verdacht, dass Abschiebungen im Dresdner Sozialamt verhindert wurden.

Von Andreas Weller
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Sozialbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann (Linke) spricht über das Datenleck in der Verwaltung.
Sozialbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann (Linke) spricht über das Datenleck in der Verwaltung. © Sven Ellger

In Dresden scheitern immer wieder geplante Abschiebungen. Die Polizei ermittelt nach einer Anzeige gegen mindestens einen Mitarbeiter des Sozialamtes der Stadt. Der Verdacht lautet, vielen der abgelehnten Asylbewerber sollen systematisch die konkreten Daten ihrer anstehenden Abschiebung durchgestochen worden sein. So konnten sie untertauchen. Deshalb hat die Polizei die Betroffenen dann nicht angetroffen. Auf die internen Daten haben im Rathaus nicht viele Mitarbeiter Zugriff. Dadurch ist auch Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann (Linke) in Bedrängnis geraten, sogar ihr Rücktritt wurde bereits gefordert. Jetzt äußert sie sich zum ersten mal im SZ-Interview zu den Verdächtigungen und wie sie damit umgeht.

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