merken

Döbeln

„Das ist der Rachefeldzug der Natur“

Jens Schmidt getraut sich nach dem Sturm am Sonntag nicht in den Wald, den er bewirtschaftet. Für die Zukunft sieht er schwarz.

Jens Schmidt zeigt im Gersdorfer Wald ein „Sturmopfer“. Neben geschwächten Bäumen hat Eberhard auch viele alte, gesunde zu Fall gebracht. Für den Forstverwalter ist das bitter. © Dietmar Thomas

Gersdorf. Am Sonntag ist Sturmtief Eberhard über Sachsen hinweggezogen. Am Mittwoch ist im Gersdorfer Forst damit begonnen worden, vorsichtig nach Schäden zu schauen. Das hat Jens Schmidt den Mitarbeitern einer Partnerfirma überlassen. Auch er selbst halte sich strikt an die derzeitige Sperrung des Waldgebietes. Seine Erfahrung habe gezeigt, dass erst einen Monat nach solch einem Sturm am Boden angekommen ist, was während des Unwetters zu Bruch ging. „In den Kronen hängen Äste oder gar andere Kronen. Doch wer schaut beim Waldspaziergang schon nach oben?“, versucht Schmidt, die derzeitigen Gefahren zu veranschaulichen.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden