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Das ist ein falsches Signal, Herr Dulig!

Ulf Mallek über den Pegida-Rückzug von Martin Dulig

Die Enttäuschung ist groß. Viele politisch interessierte Meißner haben sich auf heute Abend gefreut. Der SPD-Chef, Wirtschaftsminister und konsequente Pegida-Gegner Martin Dulig sowie der Politikprofessor und Pegida-Versteher Werner Patzelt wollten mit ihnen reden. Endlich mal ein richtiger Schlagabtausch mit guten Argumenten um Pegida, die Spaltung von Pegida und unsere Demokratie mit ihren Stärken und Schwächen. Das versprach Spannung und neue Erkenntnisse. Doch Martin Dulig sagte ab. Er wollte der Neu-Pegida um Kathrin Oertel und Thomas Tallacker kein Podium bieten. Es sickerte zu ihm durch, dass er irgendwann neben Kathrin Oertel gesessen hätte. Dieses Foto in der Öffentlichkeit wollte er nicht. Falsches Signal.

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Nein, Herr Dulig, Ihr Signal ist falsch. Was ist so schlimm daran, mit den Pegida-Leuten zu reden? Sie haben immerhin Tausende auf die Straße bekommen. Menschen, die sich von der Politik abgewandt haben. Vielleicht gibt es sogar eine kleine Chance, sie wieder zurück zu gewinnen. Dazu muss man aber offen auf sie zugehen und darf sich nicht drücken.

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